KONSUMENT.AT - Null-Euro-Handys - Mehr als 1.000 Euro in zwei Jahren

Null-Euro-Handys

Gratis heißt nicht kostenlos

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 24.04.2013

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Mehr als 1.000 Euro in zwei Jahren

Wenn man nachrechnet, auf welche Summe sich ein Tarif mit Null-Euro-Smartphone ­inklusive aller Nebenkosten innerhalb von zwei Jahren beläuft, kommt man zum Beispiel bei A1 auf 1.524,90 Euro für das iPhone 5 oder das Sony Xperia Z, bei Drei auf 1.049 Euro. Bei A1 summiert sich die monatliche Grundgebühr auf fast 60 Euro, derselbe Tarif (A1 Smart 3) beträgt nur 30 Euro, wenn Sie ein bezahltes Handy benutzen.

Anbieter-Kosten locker hereingespielt

Angesichts dessen ergibt sich ein anderes Bild vom ­Gratis-Smartphone. Es wird deutlich, dass zwar das Objekt der Begierde in der Werbung als verlockendes Schnäppchen präsentiert wird, dass aber über die damit verknüpften Tarife die Kosten im Laufe von 24 Monaten locker wieder hereingespielt werden.

Günstigere Tarife: keine Top-Geräte

Für weniger als 30 Euro pro Monat finden Sie daher auch keine Top-Geräte unter den Null-Euro-Smartphones bzw. müssen Sie bei den günstigeren Tarifen das Gerät anteilig bezahlen. Die Diskontanbieter nehmen die teuren Modelle erst gar nicht ins Angebot, weil sie sonst den niedrigen Durchschnittspreis ihrer Tarife nicht halten könnten. Schließlich sind sie im Wettstreit um wechselwillige Kunden bei den Smartphone-Tarifen schon unter die 10-Euro-Marke gerutscht.

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Kommentare

  • Vertragsfreie Handys
    von pchristian am 28.04.2013 um 07:54
    Der Vorteil von vertragsfreien Handys ist auch das Softwareupdate. Den so ist man nicht an seinen Anbieter gebunden bis er das Update frei gibt. Habe damit Erfahrung bei T-Mobile mit Windows 7 HTC. Es gibt schon updates und ich kann sich nicht abrufen, weil T-Mobile sie noch nicht freigegeben hat. Deshalb kommen für mich nur mehr vertragsfreie Handy in Frage.