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Konsument 9/2002 veröffentlicht: 26.08.2002

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Hotels: oft teurer

Wer in puncto Bestpreis auf Nummer sicher gehen will, sollte bei Hotelreservierungen lieber selbst zum Hörer greifen und die Preise telefonisch abfragen. Wir haben testweise ein Wochenende im Doppelzimmer in bekannten Städte-Hotels im 3- bis 4-Sterne-Bereich gebucht. Bedingung war, das Hotel muss sowohl über ein Reservierungssystem (Tiscover, Nethotels, Easytravel, Allesreise.com, Webhotels) als auch über Städtereise-Kataloge buchbar sein. Überraschendes Ergebnis: Von den 34 Online-Übernachtungspreisen lagen 23, das sind mehr als zwei Drittel, über den Offline-Preisen. So erhielten wir beim Anruf im Parkhotel Schönbrunn in Wien eine Preisauskunft von 252 Euro für ein Wochenende (Doppelzimmer von Freitag bis Sonntag inkl. Frühstück), das billigste online-Angebot lag bei 338 Euro.

Mietwagen: oft billiger

Beim Mietwagen-Vergleich lautete die Vorgabe: Kategorie „Golf“ inklusive Vollkaskoversicherung mit 500 Euro Selbstbehalt (oder anderer SB in ortsüblicher Höhe), ohne Kilometerbegrenzung, Preisangabe für ein Wochenende, für eine Woche bzw. einen Tag (24 Stunden).

In diesem Bereich schneidet das Internet wieder besser ab. Bei 11 von 18 Vergleichsfällen (das sind 61 Prozent) war der Online-Preis günstiger. Aber Achtung: Die Preisdifferenzen unter den Mietwagenfirmen sind enorm. Das Wochenend-Angebot schwankte zwischen 90 Euro bei Arac und 281 Euro bei Avis, wobei beim Arac Online-Angebot die Mehrwertsteuer fehlte. Beim Wochentarif bot Kalal mit 324 Euro am niedrigsten an, während Europcar mit 646 Euro fast das Doppelte verlangte. Aufgefallen ist, dass der nationale Autovermieter Kalal im Vergleich zu allen anderen geprüften Anbietern in jedem Fall das günstigste Angebot lieferte.

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