KONSUMENT.AT - Online-Shopping - Vorbeugen statt nachweinen

Online-Shopping

Hürden im Web

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 27.10.2011

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Vorbeugen statt nachweinen

Aus der Untersuchung der Europäischen Verbraucherzentren ergeben sich folgende Ratschläge für Cross-Border-Shopper:

  • Prüfsiegel auf einer Website sind keine Gewähr für einen tadellosen Ablauf. Solange es kein EU-weit einheitliches oder zumindest für alle als solches erkennbares, sprachlich identifizierbares Gütesiegel gibt, gelten für diese Websites die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie für nicht geprüfte.
  • Infos auf der Website anschauen. Mindestbedingungen sind: eine Postanschrift in der EU, Norwegen oder Island, eine Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse des Anbieters. In den meisten Fällen gab es auf den Websites ausreichend Informationen zum Unternehmen und zu den Geschäftsbedingungen, meist waren sie auch leicht zu finden. Sollten derartige Informationen fehlen, dann Hände weg von diesem Anbieter.
  • Sprache. Bestellen Sie nicht, wenn Sie die Sprache nicht verstehen. Ein Anbieter, der EU-weite Auslieferung anbietet, aber seine Website in einer Sprache verfasst hat, die Sie nicht verstehen, gehört ebenfalls eher in die Kategorie "Hände weg".
  • Rückgaberecht. Auch beim grenzüberschreitenden Onlinekauf haben Sie als Käufer das Recht, vom Vertrag zurückzutreten und die Ware ohne Angabe von Gründen innerhalb der vereinbarten Frist zu retournieren.

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Kommentare

  • Versandkosten?
    von rygel975 am 27.10.2011 um 16:33
    Dass Versandkosten auch rückerstattet werden müssen, ist mir neu. Macht keiner. Bei vielen muss man sogar die Versandkosten für das Rückschicken zahlen, bzw. erlauben das Rückschicken nur wenn die Ware "ungeöffnet" ist. Ja, wie soll ich das denn dann testen können? Scherzkekse. Rumstreiten bringt nichts und kostet nur Zeit. Bei Händlern mit solchen AGBs bestelle ich einfach nicht.