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Spielkonsolen

Action, Sport und Spaß

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 23.10.2002

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Zusatz-Kit

Will man allerdings die Xbox als DVD-Player nutzen, benötigt es ein Zusatz-Kit um knapp 35 Euro, in dem immerhin auch die spezielle Fernbedienung inkludiert ist. Die wiederum ist bei der PS2, sofern man für die DVD-Wiedergabe nicht den etwas gewöhnungsbedürftigen Weg über den Controller gehen will, extra anzuschaffen und kostet mit knapp 32 Euro nur unwesentlich weniger als der Kit für die Xbox.

Memorycard oft bald erschöpft

Keine CD- oder DVD-Wiedergabe kann der GameCube von Nintendo anbieten (das Medium für die Spiele ist hier deutlich kleiner). Das ist einer der Gründe, warum er mit 199 Euro signifikant billiger ist als seine beiden Mitbewerber. Ein anderer ist der nicht feine, aber beliebte Schmäh, niedrige Kosten auf Umwegen wieder hereinzuholen: Die so genannte Memorycard, die zum Speichern von Spielständen dient, ist beim Gamecube rasch erschöpft. Wesentlich größere Kapazität weist die Memorycard bei der Playstation auf; bei der Xbox, die eine Festplatte hat, ist sie eigentlich nur nötig, wenn man seinen persönlichen Spielstand außer Haus (etwa zu einem Freund) mitnehmen will: Entgegen pädagogischen Warnungen sind Videospiele nicht notwendigerweise isolierte Erlebnisse: können sie doch vielfach auch zu zweit, zu viert, und sogar – zumindest theoretisch – zu acht gespielt werden.

Stärken und Schwächen

In den Stärken und Schwächen der einzelnen Konsolen spiegeln sich auch die Firmenphilosophien der einzelnen Hersteller: Nintendo konzentriert sich, wie seit jeher, auf die Zielgruppe Kinder von 7 –  12 Jahren und nimmt Mängel bei Vielseitigkeit und Zusatznutzen bereitwillig in Kauf. Dafür hat es den niedrigsten Energieverbrauch und mit dem Super-Mario die einzige wirkliche Symbolfigur auf dem Spielemarkt. Einmalig ist zudem die Möglichkeit, an die Konsole einen LCD-Monitor anzuschließen, durch den die Junioren auch dann spielen können, wenn die Eltern das TV-Gerät in Beschlag nehmen. Allerdings kostet dieser Zusatz mit 149 Euro mehr als zwei Drittel eines regulären GameCube.

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