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Streaming-Plattformen

Musik liegt in der Luft

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 17.01.2012

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Kein lokaler Datenspeicher

Cloud Computing basiert darauf, dass alle Anwendungen im Web laufen – angefangen von einfacher Software bis hin zu kompletten Betriebssystemen. Möglich wird das Ganze durch die Speicherung der Programme in gigantischen Serverparks, meist von großen Unternehmen wie Microsoft, Google, Amazon oder IBM. Deren Server stellen mehr Leistung bereit, als sie nutzen können. Dadurch ergibt sich ein Leerlauf, der die Firmen Geld kostet. Aus diesem Grund stellen Microsoft & Co ihre ungenutzte Rechnerleistung Privatkunden und Unternehmen zur Verfügung.

Cloud Computing ermöglicht Streaming

Die Musik-Streamingplattform Simfy zum Beispiel läuft über die Server von Amazon. Alle Musiktitel, die auf dem von Simfy gemieteten Serveranteil (der Cloud) lagern, können somit von jedem Nutzer der Plattform abgerufen werden. Die Wiedergabe der Musiktitel erfolgt via Online-Streaming über die Internetverbindung. Sie werden dabei nicht einzeln heruntergeladen, auf der Festplatte gespeichert und dann abgespielt, sondern sie befinden sich in der digitalen Wolke, auf die viele Nutzer gleichzeitig zugreifen können.

Vorteile des Cloud Computing

Der User kann den Musikdienst plattformunabhängig nutzen. Das heißt: Es ist egal, mit welchem Trägermedium (Handy, Laptop, Tablet) die Datei aufgerufen wird, einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung. Musikanbieter haben den Vorteil, dass sie keine teure Hardware für Speicherplatz be­nötigen. Und die Serverbetreiber verdienen durch Vermietung der ungenutzten Rechenleistung Geld.

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