Telefonieren im Festnetz

Wo sich Sparen lohnt

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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Vorsicht Schlupf

Zu beachten ist, dass die angegebenen Minutentarife rein fiktiv sind, wenn nach Impulsen abgerechnet wird. Ein Impuls muss immer zur Gänze bezahlt werden, auch wenn das Gespräch schon zuvor beendet wird. Die Telekom wird frühestens in einem Jahr auf eine zeitabhängige Verrechnung umstellen, daneben wird auch bei Cybertron und Kronline nach Impulsen verrechnet. Vor allem bei kurzen Gesprächen kommt die Abrechnung nach Impulsen wesentlich teurer als nach Sekunden. Dieser so genannte Schlupf macht bei einer durchschnittlichen Telefonrechnung gut 10 Prozent aus. Ähnliches gilt übrigens auch für jene Anbieter, die eine Mindestgebühr von einer Minute verrechnen. Am besten ist man bei jenen Anbietern dran, die ab der ersten Sekunde sekundengenau abrechnen.

Die Telekom zählt mittlerweile in keiner Tarifzone mehr zu den billigsten Anbietern. Daran hat auch die jüngste Tarifanpassung nichts geändert. Vor wenigen Monaten noch war der Marktführer bei Regionalgesprächen und beim Onlinetarif konkurrenzlos billig. Mittlerweile sind viele Alternativanbieter auch hier billiger als die Telekom. Die Unterchiede sind allerdings nicht so groß, dass sie einen Wechsel geboten erscheinen lassen. Nur wer regelmäßig im Internet surft, könnte sich auch bei einem um lediglich zwei bis drei Groschen günstigeren Onlinetarif einen spürbaren Betrag pro Monat ersparen.

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