Telefonkosten

Wie Sie sparen können

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Konsument 1/1999 veröffentlicht: 01.05.2002

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Viel- und Weittelefonierer profitieren

Ähnlich wie bei den Handys, wo sich derzeit drei Anbieter mit zusammen vier Netzen den Markt teilen, sieht sich der ehemalige Monopolist Telekom nun auch beim Festnetz mit Konkurrenten konfrontiert. Aktuell ist die indirekte Telefonie. Dies bedeutet, daß man – unter legaler Umgehung der Telekom – zu günstigeren Tarifen telefonieren kann, ohne daß dazu technische Veränderungen an Telefonapparaten oder -leitungen notwendig wären. Die Normalverbraucher haben bisher freilich wenig davon, denn umworben werden vor allem Geschäftskunden. Dort, wo Privatkunden mitnaschen dürfen, richten sich die Angebote eindeutig an Viel- und zugleich Weittelefonierer mit Rechnungsbeträgen ab etwa 3000 Schilling. Bei Ortsgesprächen können die neuen Telefongesellschaften nicht mit der Telekom mithalten. Ein Vorteil ist nur, daß sie sekundengenau abrechnen. Der zu erwartende positive Effekt ist, daß die Telekom unter dem Druck der Mitbewerber Tarifzugeständnisse machen wird müssen. Gleichzeitig werden allerdings die Grundgebühren steigen. Dies läßt auch eine aktuelle Studie der europäischen Konsumentenorganisation BEUC befürchten, die ergab, daß EU-weit – neben dem Ortstarif – vor allem die nicht beeinflußbaren Kosten, wie Anschlußgebühr und Gerätemiete, seit 1995 deutlich erhöht wurden.

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