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Tintenpatronen

Mehr Tinte fürs Geld

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Konsument 3/2002 veröffentlicht: 01.03.2002

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Recycling von Toner und Tinte

Bei Lasergeräten bieten die Druckerhersteller übrigens die Rücknahme von leeren Kartuschen an, bei Tintenstrahldruckern nicht. Recycling zählt in Bezug auf diesen Gerätetypus offensichtlich noch nicht zu den zentralen Themen der Produzenten. Wer nicht Originaltinten sondern Ersatzprodukte verwendet, druckt – teils geringfügig, teils sogar wesentlich – billiger: Mehrere der im Test erfassten Tintenpatronen kosteten nur halb so viel wie das entsprechende Original. Und die Qualität? Textdrucke in Schwarz gerieten mit Fremdtinten oft sogar besser als mit der Originaltinte. Doch bei Farbdruck, Graustufen und Lichtbeständigkeit wurde die Qualität der Originaltinten bestenfalls erreicht, aber nicht übertroffen. Preiswerte und annähernd so gute und lichtbeständige Produkte wie die Druckerhersteller bieten Pelikan (für Drucker von Canon) und KMP (für Drucker von Epson und Hewlett-Packard). KMP ist weiters der einzige Anbieter im Test, der Farbpatronen für Hewlett- Packard anbietet. Abhängig von der verwendeten Tinte wird das Papier beim Druck mehr oder weniger stark durchfeuchtet. Die KMP-Tinten für Epson und Hewlett-Packard drucken sehr „nass“. Das Ergebnis: Nach dem Trocknen bogen sich die Blätter an den Rändern mehrere Zentimeter hoch. Anders die Pelikan-Tinten: Damit bedruckte Blätter waren kaum gewellt. Der Gehalt an Schwermetallen war bei sämtlichen getesteten Tintenpatronen sehr gering. Eine von Pelikan für Canon-Drucker neu entwickelte Tinte war allerdings stark lösungsmittelhältig.