Wertpapierkauf via Internet

Börsenfieber im Wohnzimmer

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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In so manchem klein Gedruckten findet sich der Hinweis auf Grundgebühren oder Mindestspesen pro Order, die zusätzlich zu den Transaktionsspesen anfallen. Diese Mindestspesen schlagen vor allem bei kleinen Orders kräftig zu Buche. Die Mindestgebühren der Creditanstalt von 600 bis 2000 Schilling für Orderbeträge unter 100.000 Schilling sind für Kleinanleger eindeutig zu viel. Auch bei Comdirekt ist eine größere „Kriegskasse“ vonnöten, um in den Genuss der begünstigten Spesensätze zu kommen. Die günstigen Spesen von 0,09 Prozent gelten erst für Beträge ab 1 Million Schilling.

Rundes Serviceangebot

Hinsichtlich der Leistungen haben sich seit unserem letzten Bericht (siehe dazu: Weitere Artikel - "Wertpapiere im Internet") zwei Gruppen herauskristallisiert. Eine Gruppe bietet so ziemlich alles, was technisch derzeit möglich und für den professionellen Umgang mit Aktien sinnvoll ist. Dazu gehören Direktanlage (SKWB Schoellerbank), Volksbankdirekt, ConSors und Comdirekt. Neben umfassenden Informationen (Echtzeit-News, Charts, Hotline) werden Musterdepots zur Veranschaulichung und Übung angeboten. Intraday-Handel und Realtime-Kurse sind Standard. Virtuelle Rundgänge durch die Homepage stellen die Serviceleistungen vor. Die Volksbankdirekt punktet zudem nicht nur mit moderaten Spesen, sondern bietet den Anlegern auch ein breites Spektrum an nützlichen und professionellen Zusatzdiensten (zum Beispiel individuelle Musterportfolios, Wertpapier-Watchlisten, automatische Limitüberwachung etc.).

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