KONSUMENT.AT - Windows: Dateinamenerweiterungen - Vorsicht vor Schadsoftware!

Windows: Dateinamenerweiterungen

Aufpassen bei externen Quellen

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KONSUMENT 11/2019 veröffentlicht: 24.10.2019

Inhalt

KONSUMENT-Computertipps: Wir zeigen, wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. – Diesmal: Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Sicherheit am Computer erhöhen. So etwa durch das Einblenden der Dateinamenerweiterung, auch Dateiendung oder -suffix genannt.

Gemeint ist jener programmspezifische, hintere Teil eines Dateinamens, der durch einen Punkt vom Rest abgetrennt ist. So werden etwa Word-Dokumente mit .docx (ältere Version: .doc), Excel-Dateien mit .xlsx (ältere Version: .xls), PDF-Dateien mit .pdf gespeichert.

Schadsoftware durch externe Dateien

Unter Windows sind diese Dateiendungen standardmäßig ausgeblendet, was aber ein Nachteil sein kann, wenn Sie z.B. Dateien von einer externen Quelle erhalten. Viren können sich dadurch tarnen, dass sie eine Endung im Namen vortäuschen. Statt Foto.jpg.exe würde auf Ihrem Computer lediglich Foto.jpg angezeigt, also eine herkömmliche Foto-Datei. In Wahrheit würde es sich aber um eine .exe-Datei, also eine ausführbare Datei handeln, die beim Anklicken Schadsoftware installiert.

Dateinamen aktivieren: so geht's

Öffnen Sie daher durch Klick auf das Ordnersymbol in der Taskleiste den Windows-Explorer, klicken Sie im Explorer-Fenster auf „Ansicht“ und setzen Sie dann einen Haken vor die Option „Dateinamenerweiterungen“. Alternativ klicken Sie unter „Ansicht“ auf die Schaltfläche „Ordner“. Dadurch öffnet sich das Fenster mit den „Ordneroptionen“. Klicken Sie dort auf den Karteireiter „Ansicht“ und entfernen Sie im Fenster mit den erweiterten Einstellungen den Haken vor der Option „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“. Bei älteren Windows-Versionen gelangen Sie über die „Systemsteuerung“ zum Fenster mit den Ordneroptionen.

Kritische Dateitypen

Neben .exe-Dateien sind übrigens auch diejenigen mit der Endung .dll besonders kritisch, weil ein Doppelklick darauf gleichfalls eine Installation startet. Für den Fall, dass Sie angesichts einer Ihnen unbekannten Dateinamenerweiterung verunsichert sind, finden Sie auf Dateiendung.com - Informationen zu Tausenden von verschiedenen Dateiendungen weiterführende Informationen. Abseits einer möglichen Virengefahr fehlt auf dem Computer mitunter auch nur das entsprechende Programm, mit dem man einen bestimmten Dateityp öffnen kann.

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