Smart-TV

Daten kaum geschützt

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KONSUMENT 10/2016 veröffentlicht: 29.09.2016

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Immer mehr Konsumenten nutzen die Internetfunktionen ihres TV-Gerätes (Smart-TV). Doch die Datensicherheit ist bei Smart-TVs geringer, als man es bei Computern gewohnt ist.

Benutzerdaten und Passwörter können leichter von Hackern herausgefunden werden, Daten werden aber auch ganz legal an TV-Sender oder Internetdienste versendet. Das wurde wieder einmal durch einen Test bestätigt: Die Stiftung Warentest hat das Datensendeverhalten von Geräten der Marken LG, Samsung, Sony, Panasonic und Philips überprüft. Ergebnis: Vor allem wenn der Zuschauer HbbTV (also interaktives Fernsehen) nutzt, stellt das TV-Gerät eine Verbindung zum jeweiligen Sender her. Alle über den heimischen Router verbundenen Geräte haben die gleiche Adresse. Sämtliche Daten der jeweiligen Geräte lassen sich somit miteinander verknüpfen.

Absicherung der Daten kaum möglich

Ein Opt-in, also die Versendung von Daten nur nach ausdrücklicher Zustimmung, bietet kein Smart-TV. Anders als bei PCs können Nutzer die Internetkommunikation kaum absichern. Besser ist es daher, ein Notebook mit dem TV-Gerät zu verbinden (über HDMI) - so sind persönliche Daten besser geschützt.

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