Nachbarschaftsrecht: Lärm, Hundegebell, Pflanzen

Zoff am Zaun

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Konsument 7/2009 veröffentlicht: 07.07.2009

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Wenn Nachbarn nerven: Nachbarn haben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Vor allem in dicht besiedelten Gebieten braucht es im Zusammenleben Toleranz. Die ist allerdings keine Einbahnstraße, sondern muss von beiden Seiten gelebt werden.

Der Sommer ist da, und wer einen Garten hat, verlegt sein Leben ins Freie. Aber auch auf Terrassen und Balkonen herrscht ­Hochbetrieb. Alle Fenster sind weit geöffnet, um nach einem heißen Tag etwas Abkühlung in die aufgeheizte Wohnung zu bringen. Was sich draußen und drinnen abspielt, kann ab sofort jeder mithören – oder mitriechen. Und damit stellt sich Jahr für Jahr die gleiche Frage: Was darf eigentlich der Nachbar?

Nachbarschaftsstreitigkeiten sind häufig ...

Tatsache ist: Nachbarschaftsstreitigkeiten stehen in Österreich an der Tagesordnung, und so manche erbitterte Auseinander­setzung wird vor dem Bezirksgericht aus­getragen. Streitpunkt Nummer eins ist Lärm, gefolgt von Problemen mit Tieren. An dritter Stelle stehen Konflikte wegen überhängender Äste oder Büsche.

... und oft überaus belas­tend

Auch wenn sie manchmal lustig klingen – nachbarrechtliche Auseinandersetzungen sind kein Spaß. Sie werden von den betroffenen Parteien oftmals als überaus belas­tend empfunden. Lassen Sie es am besten gar nicht so weit kommen. Gebrauchen Sie, was richtiges Verhalten anlangt, erst einmal Ihren Hausverstand. Haben Sie Probleme mit Ihrem Nachbarn, suchen Sie das Gespräch. Das ist vielleicht nicht sonderlich angenehm, aber manches lässt sich gemeinsam lösen. Nur wenn gar nichts mehr geht oder Ihrem Gegenüber Ihre Bedürfnisse einfach vollkommen egal sind, sollten Sie Polizei und Gerichte bemühen.

 Lesen Sie auch in unserem Ratgeber Wenn Nachbarn nerven

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