KONSUMENT.AT - Winterreifen - 34 Winterreifen im Test

Winterreifen

Schneewalzer mit Ausrutschern

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Konsument 11/2009 veröffentlicht: 23.09.2009

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  • Billigreifen immer noch weit abgeschlagen
  • Punktuell echte Überraschungen
  • Fünf Produkte durchgefallen

Die renommierten Marken liefern allgemein gute Ergebnisse, wenngleich es auch unter ihnen da und dort kleine Ausreißer gibt. Am anderen Ende der Tabelle drängen sich nach wie vor chinesische Hersteller, mit Produkten, vor deren Eigenschaften mitunter zu warnen ist. Über alle Herkunftsländer hinweg: No-Name-Reifen (die oft gar nicht mehr viel billiger sind als etliche bekannte Marken) konnten auch in diesem Test nicht überzeugen. Die echten Überraschungen liegen also eher im Detail.

Schnee und Eis sekundär

Da im Großteil Europas im Winter nasse Fahrbahnen überwiegen, weil die Straßen gesalzen werden, sind Winterreifen in erster Linie auf diese Situation spezialisiert. Das heißt, die Eigenschaften auf Schnee und Eis sind zwar wichtig, wenn ein Reifen aber bei Nässe schwache Leistungen zeigt, hat er auf jeden Fall sein Ziel verfehlt. Speziell für den skandinavischen Markt gibt es Winterreifen, die für Schnee und Eis optimiert sind. Sie bringen hier deutlich bessere Leistungen, schneiden aber bei anderen Eigenschaften schlechter ab. Bei uns werden sie nicht angeboten, für diese Zwecke gibt es Spikereifen.

Weitverbreitete Dimensionen

Diesmal wurden Reifen der Dimension 185/60 R14 T getestet. Man findet sie vor allem in der Kompaktklasse, oft aber auch schon bei Kleinwagen. Das T am Schluss der Bezeichnung steht für Geschwindigkeiten bis 190 km/h. Die zweite Dimension war 205/55 R16 H, ein Reifenformat, das von der sportlichen Kompakt- bis in die Mittelklasse reicht. Dementsprechend hoch ist auch die Marktrelevanz dieses Reifentyps mit Geschwindigkeitsindex H, also bis 210 km/h.

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Kommentare

  • Aufbereitung der Testergebnisse verbesserungsfähig
    von Mag Zirnig am 04.02.2010 um 16:40
    Dass aus Kostengründen immer nur zwei Dimensionen pro Jahr getestet werden, verstehe ich. Welche, ist aber nicht von Vornherein bekannt. Deswegen wäre es hilfreich, wenn bei jedem Reifentest schon in der Überschrift zu lesen ist, welche Größen betroffen sind. Die Testsieger wechseln ja sowohl von Jahr zu Jahr als auch von Winter- zu Sommerreifen als auch von Dimension zu Dimension, sodass jeder Test nur punktuell und für eine einzige Saison Aussagekraft hat. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Was andere Dimensionen desselben Modells betrifft, so kann man nach Angaben des ÖAMTC innerhalb einer Bandbreite von ein bis zwei Reifengrößen gleiche Eigenschaften annehmen. 155mm-Reifen wären aber z.B. nicht mit 205mm-Reifen vergleichbar. Das betonen die Hersteller auch durch unterschiedliche Modellbezeichnungen. In der Einleitung zum Test wird das Gegenteil suggeriert, nämlich größenübergreifende Trends (z.B. „Die renommierten Marken liefern allgemein gute Ergebnisse“) -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Der Test selbst verliert sich ein wenig in Einzelheiten. Mit der Kategorie Handhabung („Handling“) fange ich nichts an, und eine eigene Tabellenspalte "Eis" ist überflüssig, wenn auf Eis so gut wie alle Reifen durchschnittlich abschneiden. Da würde ein kurzer Hinweis im Text genügen. Dafür fehlen aussagekräftige Angaben, wie sich die Testergebnisse in der Praxis auswirken: im Kommentar wird zu Recht darauf hingewiesen, dass die Kosten von der Laufleistung abhängen. Wieso gibt es dann keine Rubrik „Preis nach Laufleistung“, um die Preise vergleichbar zu machen ähnlich wie die Kilogramm-Auszeichnung bei Lebensmitteln? Um wie viele Meter verlängert sich der Bremsweg konkret bei einer Bewertungsstufe schlechter? Wie viele Milliliter Treibstoff-Mehrverbrauch bedeutet eine schlechtere Einstufung beim Rollwiderstand?. Bringt nicht eine gleitende statt hetzende Fahrweise weitaus mehr Ersparnis? -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Ich hoffe, es gibt auch einmal einen eigenen Test von Ganzjahresreifen. Bei tendenziell wärmeren Wintern könnte er für Flachland- und Großstadtfahrer finanziell attraktiv sein, insbesondere wenn wenig gefahren wird: es entfällt der Kauf einer zweite Felgengarnitur und zweimal Reifenwechsel pro Jahr, und kein Reifen altert ungenutzt im Keller oder Depot vor sich hin und muss vielleicht vor Ende seiner Laufleistung ersetzt werden. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Die Preisunterschiede im Handel scheinen wegen der höheren Transparenz durch Internet-Reifenanbieter geringer geworden sein. Die Händler in meiner Nähe waren alle nur um ein paar Euro pro Reifen teurer als die Internethändler und bieten dafür eine viel einfachere Kaufabwicklung. Bei Felgen und Radkappen dasselbe Bild. Deutlich sparen kann man mit der Wahl der nächstkleineren Dimension (sofern im Typenschein erlaubt). 1 cm schmäler bringt in etwa 150 EUR Preisersparnis pro Garnitur.
  • Zu einem Teiltestbericht. Spritersparnis.
    von untertan am 23.10.2009 um 20:40
    Na das macht das Kraut fett. Einmal das Gaspedal zu stark angetipp und er ganze Test hinsichtlich Spritsparen ist für die Katz.
  • Die "Empfehlungen"
    von untertan am 23.10.2009 um 20:35
    Wovon sie bestimmt werden. Hauptsächlich von der Spanne, die dem Wiederverkäufer eingeräumt werden.
  • Kleber Krisalp
    von gmunden36b am 23.10.2009 um 19:40
    Habe auf Empfehlung meines Reifenhändlers seit 2 Jahren diesen Winterreifen (vorher immer Michelin) und bin hoch zufrieden.