Wäschetrockner

Fortschritt zur Sparsamkeit

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Konsument 2/2010 veröffentlicht: 19.01.2010

Inhalt

  • Kondensationstrockner mit und ohne Wärmepumpe
  • Wärmepumpen-Modelle durchwegs gut, aber teurer
  • Herkömmliche Trockner verbrauchen viel Strom

Wer das traute Heim nicht mit nasser ­Wäsche dekorieren möchte, wird über kurz oder lang einen Wäschetrockner in Erwägung ziehen. Allerdings muss in diesem Gerät die Hitze, die die Feuchtigkeit aus den Textilien entweichen lässt, elektrisch erzeugt werden. Daher waren Wäschetrockner als Stromfresser verschrien – nicht zu Unrecht.

Aus Stromfressern werden Sparmeister

Hier hat in den letzten Jahren eine kleine Revolution stattgefunden. Und zwar durch die Wärmepumpe. Die macht es nämlich möglich, dass die eingesetzte Energie effi­zienter genutzt wird. In jedem Wäschetrockner strömt die aufgeheizte Luft durch die Wäsche und nimmt die Feuchtigkeit auf. Danach wird die Luft abgekühlt und die ihr entzogene Feuchtigkeit kondensiert. Bei der neuen Generation von Trocknern kommt die Wärmepumpe ins Spiel. Sie führt den Großteil der durch Kühlung entzogenen Energie wieder zurück, wodurch die Luft erneut aufgeheizt werden kann. So wird die erzeugte Wärmeenergie bestmöglich verwertet. Dadurch lässt sich fast die Hälfte des zuvor benötigten Stroms ­einsparen. Bisher entwich die heiße Luft ungenutzt in den Raum.

Eindeutiges Testergebnis

Bekannt ist diese Technologie schon länger. Früher waren aber nur einige Spitzengeräte damit ausgerüstet. Jetzt kommen immer mehr Modelle mit Wärmepumpe in den Handel. Teurer als herkömmliche Trockner sind sie zwar immer noch, die I­nvestition rechnet sich aber, wie ein Blick in unsere ­Tabelle zeigt: Die höheren Anschaffungs­kosten werden durch den ge­ringeren Stromverbrauch auf lange Sicht nahezu egalisiert. Das günstige Modell von Elektra Bregenz mit Wärmepumpe kostet rund 800 Euro. Dazu kommen in zehn ­Jahren etwa 300 Euro Betriebskosten. Das ebenfalls nicht allzu teure Bauknecht-­Modell ohne Wärme­pumpe ist mit etwa 680 Euro zwar um einiges billiger, bläst aber in zehn Jahren fast genauso viel Geld wieder in die Luft, weil Strom verschwendet wird. Daher wurden Modelle ohne Wärmepumpe nur „durchschnittlich“ bewertet. Kinderkrankheiten haben unsere deutschen Kollegen von der Stiftung Warentest keine mehr festgestellt, als sie die Wärmepumpen-Modelle auf Herz und Nieren geprüft haben. Daher rentiert sich die Investition in einen Wärmepumpen-Trockner vor allem dann, wenn dieser ein herkömmliches Gerät ersetzt, das in die Jahre gekommen ist.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • WTW 86561
    von CptBlackpearl am 30.01.2010 um 10:16
    Habe vor mittlerweile einigen Monaten das Nachfolgemodell des Testsiegers erstanden und bin voll zufrieden! Hatte vor diesem Modell einen herkömmlichen Kondenstrockner. Der Bosch WTW 86561 ist nicht nur wesentlich leiser als unser letzter Trockner, sondern auch gut für das "Raumklima". Dadurch, dass die Luft nicht mehr nach aussen abgegeben wird, heizt sich die Wohnung nun kaum mehr auf. Da wir ein 5-Personen-Haushalt sind und der Trockner dementsprechend oft läuft, werden sich die Mehrkosten rasch amortisieren.
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