KONSUMENT.AT - Multifunktionsgeräte: Drucker, Scanner, Kopierer - Qualität und Kosten

Multifunktionsgeräte: Drucker, Scanner, Kopierer

Fix und Faxi

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Konsument 6/2010 veröffentlicht: 19.05.2010

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Scannen und faxen ohne Faxen

Das Einscannen von Text, Grafiken oder Fotos in den PC führt meist zu respektablen Ergebnissen, die Faxfunktion (in Farbe) arbeitet bei allen Geräten zufriedenstellend. Auch das direkte Kopieren von Textdokumenten klappt bei allen Geräten recht gut.

Bei Farbgrafiken und Fotos sind die Ergebnisse qualitativ aber häufig nur „durchschnittlich“ bis „weniger zufriedenstellend“ und manche Geräte erfordern gute Nerven: Bis zu 6 Minuten auf die Kopie eines Fotos zu warten (Epson Stylus SX210) ist selbst dann mühsam, wenn man an das Multifunktionsgerät nicht die gleichen Ansprüche stellt wie an eine Kopierstation im Copyshop.

Erhebliche Differenzen bei den Kosten pro Ausdruck

Tipp: Wenn es auf die Qualität von Grafik oder Foto ankommt, statt einer Direktkopie zuerst die Vorlage einscannen und danach aus dem PC heraus ausdrucken lassen. Erhebliche Differenzen gibt es – wie auch bei den „simplen“ Tintenstrahldruckern – bei den Kosten pro Ausdruck: So berappt man beispielsweise beim HP Officejet Pro 8500 AiO nur 1,5 Cent pro Seite Text, beim Lexmark X2670 hingegen 10,2 Cent.

Der Kodak ESP 5250 ist mit 51 Cent Sparmeister beim Fotodruck – der eben erwähnte Lexmark (übrigens auch ein arger Stromverbraucher) saugt dabei Tinte um 3,22 Euro aus dem Tank; auch mehrere andere Modelle geben sich mit Kosten in Höhe von knapp unter 2 Euro in diesem Punkt nicht gerade bescheiden.

Alte Faustregeln gelten nicht immer

Zwar gilt wohl nach wie vor die alte Faustregel, dass ein niedriger Gerätepreis tendenziell mit hohen Verbrauchskosten einhergeht.

Der Umkehrschluss muss aber nicht in jedem Fall zutreffen: So brachte es auch das teuerste Gerät im Test, der Canon Pixma MP990, bei den Tintenkosten nur auf ein „durchschnittliches“ Ergebnis. Das erreichten die meisten anderen, billigeren Geräte gleichfalls – oder sie schnitten in diesem Punkt sogar besser ab.

 

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Kommentare

  • AW: tintensparender Schnelldruck
    von REDAKTION am 16.06.2010 um 16:17
    Danke für den Tipp, auch wenn der Hinweis auf den Schnelldruck (auch Entwurfsmodus) von uns schon mehrfach gegeben wurde. Das Ergebnis kann allerdings von Gerätetype zu Gerätetype verschieden sein und auch durch geänderte Kombinationen von Tinte und Papier sind unterschiedliche Ergebnisse möglich. Man muss es also ausprobieren... Das Prüfprogramm umfasst bereits jetzt eine derartige Vielzahl an Punkten, dass eine weitere Ausweitung leider nicht möglich ist. Ein Mehr an Testkriterien bedeutet, dass die Tests länger dauern. Und wir haben bereits jetzt das Problem, dass die Modelle manchmal schneller gewechselt werden, als die Tests an Zeit beanspruchen. Ihr Konsument-Team
  • zusatz zum zweitplazierten
    von Domain am 13.06.2010 um 21:26
    Erst mal Gratulation zu dem Artikel da er sehr gut beschrieben ist. Allerdings stimmt es nicht das es für den Canon Pixma 560 keine Linuxtreiber gibt. Ich hab mir auf Grund diese Tests den MP560 zugelegt und unter Linux (Ubuntu 9.10) auch zum laufen gebracht. Die erforderlichen Treiber dafür gibt es leider jedoch nur auf der Europäischen Canon Seite (keine Ahnung warum...). Wenn man den Drucker über USB ansteuert ist es auch möglich unter Linux das Scangear Tool zu installieren (funktioniert leider nur mit USB). Läuft beides wunderbar und sollte auch Anfängern keine Probleme bereiten.
  • tintensparender Schnelldruck
    von beckemax am 02.06.2010 um 23:44
    Für einen Großteil meiner Ausdrucke brauch ich nicht eine Präsentationsqualität, sondern es genügt der tintensparende Schnelldruckmodus. Das funktioniert beim HP Deskjet F4180 recht gut. Auswärts hab ich den Schnelldruck mit einem Epson DX 4000 ausprobiert. Das Resultat war ein sehr schwacher, nicht gut lesbarer Ausdruck. daher meine Anregung, daß bei künftigen Druckertests auch eine Bewertung des Schelldrucks mit aufgenommen wird. Weiters meine Frage in die Runde: Ist diese Eigenschaft HP bzw Epsonimanent, oder kann das bei Nachfolgemodellen schon wieder ganz anders sein?