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Multifunktionsgeräte: Drucker, Scanner, Kopierer

Fix und Faxi

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Konsument 6/2010 veröffentlicht: 19.05.2010

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Texterkennungssoftware und PDF-Datei

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Mehrzahl der Multifunktionsgeräte kommt heute mit Texterkennungs-Software (OCR) daher, welche das Abspeichern von eingescannten Textdokumenten als Textdatei zur weiteren Bearbeitung (und nicht nur als „Pixel-Bild“) gestattet: auch als PDFDatei können Vorlagen eingelesen werden, etwa um sie per E-Mail weiterzuleiten (die Dateien sind kleiner als „Bild“-Dateien und können dank kostenloser Lese-Software praktisch von jedem Computeranwender im Original-Layout betrachtet werden).

Drahtloser Zugriff

Bei den Möglichkeiten zum Netzwerkanschluss geben zwei Drittel der Hersteller ihren Geräten die WLAN-Fähigkeit mit (drahtloses Funknetzwerk), was einerseits den Kabelsalat erneut vermindert und den drahtlosen Zugriff aus verschiedenen Räumen von Wohnung oder Büro gestattet, andererseits aber natürlich nur Sinn macht, wenn auch die zugreifenden PCs oder Laptops über WLAN-Fähigkeiten verfügen.

Duplex- und CD-Druck noch im Schatten

Schwach ausgeprägt ist hingegen die Vorliebe für den automatischen beidseitigen Druck (Duplex-Druck), der Papier und Platz zu sparen hilft. Die beiden Testsieger verwenden hierzu darüber hinaus auch noch Farbtinte, selbst wenn nur Text in Schwarz gedruckt werden soll – was das Druckbild vergrauen und die Kosten in die Höhe schnellen lässt.

Ähnliches gilt für den Direktdruck auf dafür geeignete CDs, nur drei Prüflinge beherrschen ihn. Dafür vermag aber die Mehrzahl zumindest direkt von Speicherkarte oder Digitalkamera zu drucken (also ohne Notwendigkeit, den PC zwischenzuschalten), was ein Vorteil sein mag, wenn es schnell gehen muss.

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Kommentare

  • AW: tintensparender Schnelldruck
    von REDAKTION am 16.06.2010 um 16:17
    Danke für den Tipp, auch wenn der Hinweis auf den Schnelldruck (auch Entwurfsmodus) von uns schon mehrfach gegeben wurde. Das Ergebnis kann allerdings von Gerätetype zu Gerätetype verschieden sein und auch durch geänderte Kombinationen von Tinte und Papier sind unterschiedliche Ergebnisse möglich. Man muss es also ausprobieren... Das Prüfprogramm umfasst bereits jetzt eine derartige Vielzahl an Punkten, dass eine weitere Ausweitung leider nicht möglich ist. Ein Mehr an Testkriterien bedeutet, dass die Tests länger dauern. Und wir haben bereits jetzt das Problem, dass die Modelle manchmal schneller gewechselt werden, als die Tests an Zeit beanspruchen. Ihr Konsument-Team
  • zusatz zum zweitplazierten
    von Domain am 13.06.2010 um 21:26
    Erst mal Gratulation zu dem Artikel da er sehr gut beschrieben ist. Allerdings stimmt es nicht das es für den Canon Pixma 560 keine Linuxtreiber gibt. Ich hab mir auf Grund diese Tests den MP560 zugelegt und unter Linux (Ubuntu 9.10) auch zum laufen gebracht. Die erforderlichen Treiber dafür gibt es leider jedoch nur auf der Europäischen Canon Seite (keine Ahnung warum...). Wenn man den Drucker über USB ansteuert ist es auch möglich unter Linux das Scangear Tool zu installieren (funktioniert leider nur mit USB). Läuft beides wunderbar und sollte auch Anfängern keine Probleme bereiten.
  • tintensparender Schnelldruck
    von beckemax am 02.06.2010 um 23:44
    Für einen Großteil meiner Ausdrucke brauch ich nicht eine Präsentationsqualität, sondern es genügt der tintensparende Schnelldruckmodus. Das funktioniert beim HP Deskjet F4180 recht gut. Auswärts hab ich den Schnelldruck mit einem Epson DX 4000 ausprobiert. Das Resultat war ein sehr schwacher, nicht gut lesbarer Ausdruck. daher meine Anregung, daß bei künftigen Druckertests auch eine Bewertung des Schelldrucks mit aufgenommen wird. Weiters meine Frage in die Runde: Ist diese Eigenschaft HP bzw Epsonimanent, oder kann das bei Nachfolgemodellen schon wieder ganz anders sein?