Drucker: Tintenstrahl gegen Laser

O.k. oder k.o.?

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KONSUMENT 6/2011 veröffentlicht: 25.05.2011

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Jedes System hat seine Stärken und Schwächen: Laserdrucker sind flotter, Tintenstrahldrucker bringen die bessere Bildqualität.

Gong! Mit diesem Test steigen gleichwertige Kämpfer in den imaginären Ring des Test­labors: Denn im Unterschied zu unserem ­letzten Druckertest, in dem Farb-Tintenstrahldrucker gegen Schwarz-Weiß-Lasergeräte fighteten (KONSUMENT 4/2010), treten ­heute gegen die vier Tintenstrahler zehn Farb-Laserdrucker an.

Gentlemen, bitte auf die Waage!

Die Gewichtsklasse bei Druckern mögen zwar von nicht so ausschlaggebender Bedeutung sein wie beim Boxen. Dennoch: Auch wenn man den Drucker wohl kaum im Handtascherl spazieren tragen wird, ein gewisses Maß an Flexibilität bei der Veränderung des Aufstellungsortes daheim oder im Büro wäre sicherlich kein Handicap. In diesem Punkt wird man sich mit den Kämpfern der Schwergewichtsklasse nicht so leicht tun: Der schwerste der Laserdrucker bringt fast 30 kg auf die Waage (Xerox).

Im Vergleich dazu sind die Tintenstrahler Federgewichte (der HP Deskjet 3000 wiegt gerade einmal 2 kg). Wer also seinen Drucker nicht nur fix daheim verwenden, sondern ihn vielleicht ins ­Wochenendhaus oder gar samt Laptop in den Urlaub mitnehmen möchte, für den dürfte jetzt klar sein, welche "Athleten“ in dieser Beziehung punkten.

Treiber für Windows, MacOSX, Linux

Bevor das erste Blatt aus dem Gerät kommt, will es eingerichtet sein. Alle Turnierteilnehmer kommen dafür mit einer Windows-geeigneten Treibersoftware daher (ab Windows 2000), die meisten auch für das MacOSX (Ausnahme: Epson Aculaser C1600, OKI und Xerox). Schlechter haben es die Mitglieder des Linux-Stalls: Nur Canon Pixma iP4850 sowie Lexmark und Samsung bieten entsprechende Treiber an, die sich im Test noch dazu als vergleichsweise kompliziert installierbar zeigten.

Handbuch bei Tintenstrahlern besser

Wenig Stimmung kommt auch beim Aufwärmen mittels gedrucktem Handbuch auf: Die meisten der Laserdrucker haben sich, was die Vollständigkeit betrifft, mit einem "weniger zufriedenstellend" ein blaues Auge eingefangen, während sich die Tinten­strahler tänzelnd über ein "sehr gut" freuen dürfen. Diese gehen somit als Favorit in die 1. Runde.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Test
    von gpircher am 12.06.2011 um 16:25
    Alles gut und recht.. aber die Kyocera Laserdruckerwurden wohl weggelassen, obwohl sie die niedrigsten Druckkosten von allen haben.
  • Nie wieder Tinte
    von rirei am 01.06.2011 um 19:53
    Ich nutze einen HP Officejet Pro. Das Gerät ist energiesparend, leise, flott, hat billigste Druckkosten und eine hervorragende SW-Textdruckqualität, welche den Vergleich mit einem Laser auf keinen Fall scheuen muß. Trotzdem werde ich mir nie wieder einen Tintenspritzer kaufen. Warum? Weil die Tinte verschmiert!!! So lange kann man die Tinte gar nicht trocknen lassen, als das sie nicht doch noch verschmieren könnte. Da hat man das schönste Dokument in allerbester Qualität gedruckt und dann hat man durch eine kleine Unachtsamkeit einen Tintenschmierer quer drüber. Nicht auszudenken, was sich meine Kunden denken würden, würde ich sowas versenden. Also zurück an den Start und neu ausdrucken. Nein, wer auf Druck-Qualität achtet, MUSS zum Laser greifen. Die schlechtere Foto-Qualität ist kein Argument, da der Ausdruck von Fotos in größeren Mengen preislich kaum interessant ist. Und für einen farbigen Abdruck tut es der Laser allemal.
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