KONSUMENT.AT - Carsharing - Checkliste: privates carsharing

Carsharing

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KONSUMENT 11/2012 veröffentlicht: 25.10.2012

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Checkliste für privates Carsharing

Bei privatem Carsharing sollte ein Vertrag zwischen den Partnern geschlossen werden, der wesentliche Punkte regelt: Wer ist Eigentümer, Halter, Versicherungsnehmer des Autos? Hat das Fahrzeug einen fixen Standplatz? Wie wird die Nutzung abgesprochen (für kurzfristige, für langfristig geplante Fahrten, bei Nutzungskonflikten)?

Sprit, Service, Reinigung, etc.

Auch Fahrtenbuch, Tanken, Service und Reinigung müssen geregelt werden. Weiters ist zu klären, wer Service und Reparaturen durchführen lässt. Wie werden die anfallenden Kosten abgerechnet? Wie wird das Vertragsverhältnis beendet?

Mustervertrag

Der Verkehrsclub Deutschland VCD www.vcd.org bietet gegen einen Kostenersatz von 2,45 Euro (zuzüglich Versandkosten) einen umfassenden Mustervertrag über die private gemeinschaftliche Nutzung eines Kraftfahrzeuges (Nachbarschaftsauto-Vertrag) an.

Carsharing statt Zweitauto

Eine Entscheidungshilfe fürs Carsharing bietet die jährliche Auto-Fahrleistung: Unter 12.000 km ist Carsharing günstiger. Besonders Zweitautos in der Familie liegen da meist deutlich darunter. Wer auch Bahn, Bus und Rad nutzt oder zu Fuß geht und das Auto eher als Ergänzung verwendet, für den passt Carsharing besser.

Man sollte seine Auto­kosten genau berechnen und auch den ­sonstigen Aufwand prüfen. Dass man sich beispielsweise nicht um Autokauf, Reparaturen, Abstellplatz, Wartung und Reinigung kümmern muss, zählt ebenfalls zu den Pluspunkten des Auto-Teilens.

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