Alarmanlagen - Angebote fürs Eigenheim

Der Preis der Sicherheit

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 10.09.2007

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- Angebotsvergleich mit fachlicher Untersützung 
  des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes
- Außenhautschutz oder Innenraumüberwachung
- Verkabelte oder Funkanlage

Das Licht brennt ...

Die Zahl der Einbruchsdiebstähle nimmt zu, ein Ende dieser Entwicklung ist angesichts der Erweiterung der EU-Außengrenze nicht in Sicht. Alarmanlagen können potenziellen Einbrechern zumindest das Leben schwer machen.

Man kommt in der Nacht nach Hause und sieht schon von außen Licht, obwohl man es doch ganz sicher abgedreht hat; beim Anblick des beschädigten Schlosses der Eingangstüre steigt schon ein Verdacht auf, der angesichts des verwüsteten Vorzimmers zur traurigen Gewissheit wird: Einbrecher haben das Eigenheim aufgebrochen, durchwühlt und verwüstet.

Alle 30 Minuten ein Einbruch

Ein Szenario, dass es so oder so ähnlich in Österreich heuer schon ca. 18.000 Mal gegeben hat. Jede halbe Stunde findet in Österreich ein Einbruch statt. Tendenz steigend, denn wenn Österreich nicht mehr Schengen-Außengrenze sein wird, rechnen Kriminalexperten mit einem weiteren Anstieg des organisierten „Einbruchstourismus“.

Die Statistik spricht noch „für“ die österreichischen Kriminellen: 2006 wurden 6.531 Österreicher und 5.971 nicht österreichische Staatsbürger als Tatverdächtige nach Einbruchsdelikten ausgeforscht. Während Österreicher eher als Einzeltäter auftreten, gibt es den berüchtigten „Einbruchstourismus“ von spezialisierten Banden aus Oststaaten tatsächlich. Die sind meist auch besser organisiert und oft auch technisch besser ausgerüstet als heimische Täter.

Täterprofil: Gelegenheit macht Einbruchsdiebe

Wenn man sich ernsthafte Gedanken über die Sicherheit in den eigenen vier Wänden macht, ist es nicht schlecht, auch etwas über die Psychologie der Täter zu wissen. Ein Sicherheitsexperte bezeichnet Einbrecher als „Spontansoziologen“. Oft beobachten sie den Tatort tagelang vor dem Einbruch, manche durchwühlen sogar den Müll, um so Rückschlüsse auf den möglichen Reichtum der Bewohner des Objekts der verbrecherischen Begierde zu ziehen.

Professionelle Beobachter

Bei größeren Objekten gibt es sogar professionelle Beobachtung aus einem Lieferbus mit Videoüberwachung und Weg-Zeitdiagrammen der Bewohner oder Benützer des Gebäudes, das „ausgeräumt“ werden soll.  Ein Beispiel aus der Kriminalgeschichte ist etwa eine moldawische Bande: Sie schickte zuerst Späher aus, dann stahlen andere in einem Baumarkt die Einbruchswerkzeuge, wieder andere Mitglieder der Bande knackten ein Auto, mit dem der eigentliche Einbrecher zum Tatort und vor dort wieder weg fahren konnte.

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Kommentare

  • leider muss ich hst zustimmen
    von Beobachter27 am 08.12.2011 um 17:00
    mehr als eine allgemeine Information über Schutzmassnahmen ist im "Test" nicht drinnen. Als Opfer der "Schengenbeglückung" (trotz bestehender intakter Anlage und Verbindug zu einem Sicherheitsdienst sind der Schmuck meiner Frau und ein namhafter Geldbetrag weg, Dämmerungseinbruch am 22.11.11) stehe ich allein im Regen. Nur die Tatsache, dass der Einbrecher die Anlage vielleicht 1/2 Stunde ausschaltgen konnte, ist wohl ganz sicher. Beim WIE orakeln Polizei und Errichter und auch der VKI. Der Bürger steht im Regen und Niemand hi8lft ihm.
  • Schade um die 5€
    von hst am 15.08.2010 um 14:45
    Artikel ohne jeglichen Tiefgang auf Boulevard-Niveau, voll von Binsenweisheiten, Druckversion ohne Tabellen, Usability der Site katastrophal
  • Tipps und Beratung
    von rajszar am 30.05.2010 um 16:58
    Sehr gute Ausführungen und äußerst hilfreich!
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