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Multifunktionsgeräte im Test: Drucker, Kopierer, Scanner

Kompakte Alleskönner

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 05.03.2008

Inhalt

  • Tintenpatronen- und Schwarz-Weiß-Lasergeräte im Test
  • Nur vier schneiden mit "gut" ab

Tintenpatronen oder Laserdrucker?

Multifunktionsgeräte, auf Neudeutsch All-in-one-Geräte, vereinen platzsparend Drucker, Flachbettscanner und Kopierer in einem Gehäuse. Die überwiegende Anzahl der angebotenen Geräte arbeitet mit Tintenpatronen, was nicht zuletzt mit dem Kundenbedürfnis zusammenhängt, selber Fotos anzufertigen, die annähernd jenen aus dem Fotolabor gleichen. Wer hingegen „textlastig“ ist, greift zu einem Laserdrucker, weil das Ergebnis hier „wie gedruckt“ ausfallen soll.

Kopieren, Direktdruck, Duplexdruck

Sinnvoll und praktisch sind Geräte, die auch ohne den Umweg über den Computer kopieren können. Das geht meist schneller, und die Qualität ist besser. Viele Modelle bieten außerdem die Möglichkeit zum Direktdruck von Fotos. Hier wird entweder die Digitalkamera per USB-Kabel angebunden oder die Speicherkarte in den integrierten Kartenleser gesteckt. Vorteilhaft ist in diesem Zusammenhang ein Vorschau-Display am Gerät. Wer’s braucht, sollte auf echten Duplexdruck achten, also die Möglichkeit, Vorder- und Rückseite eines Blattes zu bedrucken, ohne es von Hand wenden zu müssen.

Geschwindigkeit, Qualität und Kosten

Geschwindigkeit und Qualität sind die eine Seite des Druckens, die Kosten die andere. Eher teuer wird es beim Einsatz von Kombistatt Einzeltintentanks. Geht nämlich auch nur eine Farbe zu Ende, muss die komplette Patrone getauscht werden. Zum Teil ist der Druckkopf auswechselbar oder in die Patronen integriert. Beides erleichtert das Beheben von Problemen mit eingetrockneter Tinte und ist daher überall dort interessant, wo nur gelegentlich gedruckt wird.

Scanner: Text kein Problem

Was die Scannereinheit betrifft, so ist Text in der Regel kein Problem, große Qualitätsunterschiede gibt es aber bei Fotos – ein wichtiger Punkt für jene, die ihre alten Papierbilder archivieren möchten. Ein anderer wichtiger Punkt kann der 3D-Scan sein, wenn man etwa Bücher einscannt. Die meisten Geräte lesen Vorlagen nur dann scharf und ohne Verzerrung ein, wenn sie völlig flach auf der Scheibe liegen. Gerade bei Büchern ist dies in der Mitte, also im Bereich des Buchrückens, oft schwierig. Nur wenige Scanner können das zufriedenstellend ausgleichen.

OCR-Texterkennungssoftware

Teilweise verfügen die Scanner über Texterkennungssoftware (Optical Character Recognition – OCR). Hier ist die Vorlage nach dem Einscannen als Textdokument am Computer beliebig bearbeitbar. Manche Programme versuchen dabei – mit mehr oder weniger Erfolg –, auch das Layout zu übertragen.

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