E-Trekkingräder

Sattelfest

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KONSUMENT 6/2018 veröffentlicht: 23.05.2018

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Test: Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen, die Technologie inzwischen ausgereift. Trekkingmodelle schließen die Lücke zwischen Komfortrad und Sportgerät.

Folgende E-Trekkingräder wurden getestet:

  • Bico/Morrison E 7.0
  • Corratec E-Power 28 Urban Active 10s Gent
  • Cube Kathmandu Pro 500
  • Diamant Elan+
  • Kalkhoff Voyager Move B8
  • Kettler Traveller E Gold
  • Kreidler Vitality Eco 6 EDT
  • KTM Macina Fun 9 P5I
  • Pegasus Premio E 10 Sport
  • Raleigh Stoker 9
  • Stevens E-Lavena
  • Winora Tria 9

In unseren Testtabellen finden Sie Infos und Bewertungen zu: Ausstattung (Gewicht, zulässiges Gesamtgewicht, gefederte Sattelstütze, integriertes Schloss, lieferbare Rahmengrößen, Antrieb), praktische Prüfung (Fahrverhalten, Komfort, Wendigkeit, Schalten, fahren ohne Motorunterstützung, Fahrstabilität mit Gepäck, Fahrstabilität ohne Gepäck), Antrieb und Motor (Reichweite in km, Ansprechverhalten und Motorunterstützung Ladedauer, Fahrgeräusche), Handhabung (Bedienungsanleitung, CE-Kennzeichnung, einstellen und anpassen, Kindersitzmontage am Sattelrohr, Bedienelemente und Anzeige, tragen, reparieren), technische Prüfung (Bruchfestigkeit und Haltbarkeit, Bremsen, elektrische und funktionale Sicherheit, Licht, Verarbeitung, weitere Sicherheitsaspekte) und Schadstoffe in Griffen und Sattel.

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


12 E-Trekkingräder im Test

Sogenannte Pedelecs sind Räder mit Pedalantrieb und Unterstützungsmotor. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit der zusätzlichen Leistung können auch ältere oder weniger sportliche Menschen längere Touren unternehmen. Berufstätige kommen Dank der Motorisierung nicht völlig verschwitzt ins Büro und schwere Einkäufe lassen sich ohne Kraftakt – und ohne fossile Brennstoffe – nach Hause transportieren.

Für den aktuellen Test haben wir gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest 12 E-Trekkingräder zu Preisen zwischen 2.300 und 3.200 Euro geprüft. Im Vergleich zu City- und Komfortbikes sind sie mit einem sportlicheren Rahmen ohne Durchstieg und mit leicht abfallendem Oberrohr (Diamantrahmen) ausgestattet und auch bedingt fürs Fahren abseits der Straßen geeignet. Schotter- oder Feldwege lassen sich problemlos mit einem E-Trekkingrad befahren.

So haben wir getestet

Acht erfahrene Radfahrer haben die E-Bikes im Februar 2018 auf Rundkursen und bei ausführlichen Touren getestet und ihre Eindrücke zu Protokoll gebracht. Neben der praktischen Fahrprüfung (40 Prozent der Endnote) wurden auch Antrieb und Motor sowie die Handhabung der E-Trekkingräder bewertet. Die Bruchfestigkeit wurde bei einer technischen Laborprüfung ermittelt (jeweils 20 Prozent).

Ein Blick auf die Endnoten zeigt ein breites Spektrum, den 6 "guten" Modellen stehen auch 3 "weniger zufriedenstellende" gegenüber. Das Raleigh Stoker 9 fiel sogar ganz durch. Mängel beim Test zur Brandsicherheit des Ladegerätes sind dafür mitverantwortlich.


Lesen Sie auch Kaufhilfe: E-Mountainbikes im Systemvergleich 5/2018 .

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
KTM Macina Fun 9 P5I, Kettler Traveller E Gold, Kreidler Vitality Eco 6 EDT, Cube Kathmandu Pro 500, Stevens E-Lavena, Kalkhoff Voyager Move B8, Bico/Morrison E 7.0, Corratec E-Power 28 Urban Active 10s Gent, Diamant Elan+, Pegasus Premio E 10 Sport, Winora Tria 9, Raleigh Stoker 9

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Kommentare

  • Ergänzungen
    von GeHuNi am 01.06.2018 um 19:35
    Die Reichweitenangabe wird nicht wie angegeben "geschätzt", die Bosch-Systeme "denken" mit: Die Reichweite wird vom Bordcomputer laufend aufgrund der derzeitigen Bedingungen berechnet. Sprich: auf einer starken Anstieg mit höchster Unterstützung sinkt sie natürlich rapide und kann danach auf ebenen Strecken mit Rückenwind und geringer Unterstützung wieder steigen. Eigentlich logisch, oder?

    Apropos Bordcomputer: Die drei unterschiedlichen Systeme, die Bosch anbietet wurden mit keiner Silbe erwähnt. Es sind dies die Systeme "Purion", "Intuvia" und "Nyon". Aufgrund der Ausstattungs- und Preisunterschiede dieser Systeme wäre es schon wissenswert gewesen, welches Fahhrad mit welchem Bordcomputer ausgerüstet ist.

    Und bei den Tipps zur Akku-Lebensdauer wurde zwar richtigerweise angegeben, dass der Akku trocken und kühl gelagert werden sollte, ein weiterer - auch sehr wichtiger Faktor - wurde aber nicht erwähnt: Der Akku sollte weder voll (oder gar dauernd am Ladegerät) oder beinahe leer gelagert werden. Eine Ladung zwischen 30 und 60 % ist ideal.
  • Alles sehr schön und gut. Aber .......
    von gerhard56 am 29.05.2018 um 10:56
    ....... wo wohl die hundertausenden Akkus nach dem Ende der Lebensdauer landen werden. Diese Akkus sind (genauso wie die der E-Autos) voller giftiger Stoffe und wenn man sich informiert, wo z.B. 'entsorgte' Laptops, I-Phones etc. in Wirklichkeit landen, läßt das eine Umweltkatastrophe befürchten. Aber E-Mobilität ist ja soooooo 'nachhaltig'.
  • e trekkingräder
    von Feyertag am 28.05.2018 um 21:45
    der test hat mir sehr gut gefallen, wobei ich persönlich eine nabenschaltung bevorzuge. leider wurden offenbar nur herrenfahrräder getestet, wobei der trend eigentlich zum durchsteiger geht (in holland sollen schon 70 % der neuen fahrräder durchsteiger sein). beim durchsteiger soll man überdies bei einem unfall auf die schulter und nicht auf die birne fliegen, was ein zusätzlicher sicherheitsaspekt speziell für ältere fahrer wäre. mfg hans feyertag
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