KONSUMENT.AT - Digitalkameras - Test: neue Modelle 2019

Digitalkameras

Die Spiegellosen behaupten sich

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KONSUMENT 12/2019 veröffentlicht: 14.11.2019, aktualisiert: 29.11.2019

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42 Digitalkameras unterschiedlicher Bauformen haben wir unserem Produktfinder hinzugefügt. Dieser enthält nun die Testergebnisse zu insgesamt 76 Modellen.

Die folgenden neuen Kameras finden Sie in unserem Test (Stand 11/2019):

  • Canon – EOS R + RF 24-105mm 1:4 L IS USM
  • Canon – EOS RP + RF 24-105mm 1:4 L IS USM
  • Canon – EOS 250D + EF-S 18-55mm 1:4-5,6 IS STM
  • Canon – EOS 250D + EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM
  • Canon – PowerShot G5 X Mark II
  • Canon – PowerShot G7 X Mark III
  • Canon – PowerShot SX70 HS
  • Fujifilm – X-T3 + Fujinon XF 18-55mm 1:2,8-4 R LM OIS
  • Fujifilm – X-T3 + Fujinon Super EBC XF 50mm 1:2 R WR
  • Fujifilm – X-T30 + Fujinon Aspherical Super EBC XF 18-55mm 1:2,8-4 R LM OIS
  • Fujifilm – X-T30 + Fujinon Aspherical Super EBC XC 15-45mm 1:3,5-5,6 OIS PZ
  • Fujifilm – FinePix XP 140
  • Leica – V-LUX 5
  • Nikon – Z7 + Nikkor Z 24-70mm 1:4 S
  • Nikon – Z7 + Mount Adapter FTZ + AF-S Nikkor 85mm 1:1,8 G
  • Nikon – Z6 + Nikkor Z 24-70mm 1:4 S
  • Nikon – D3500 + AF-S Nikkor 50mm 1:1,8 G
  • Nikon – D3500 + AF-P DX Nikkor 18-55mm 1:3,5-5,6 G VR
  • Nikon – D3500 + AF-S DX Nikkor 18-105mm 1:3,5-5,6 G ED VR
  • Nikon – Coolpix P1000
  • Nikon – Coolpix B600
  • Nikon – Coolpix A1000
  • Nikon – Coolpix W150
  • Olympus – OM-D E-M1 X + M. Zuiko Digital ED 12-40mm 1:2,8 PRO
  • Olympus – Tough TG-6
  • Panasonic – LUMIX S1R + Lumix S 24-105mm 1:4 Macro O.I.S.
  • Panasonic – LUMIX S1 + Lumix S 24-105mm 1:4 Macro O.I.S.
  • Panasonic – LUMIX DC-G91 + Lumix G Vario 14-140mm 1:3,5-5,6 Aspherical Power O.I.S.
  • Panasonic – LUMIX DC-G91 + Lumix G Vario 12-60mm 1:3,5-5,6 Aspherical Power O.I.S
  • Panasonic – LUMIX DC-GX880 + Lumix G Vario 12-32mm 1:3,5-5,6 Aspherical Mega O.I.S.
  • Panasonic – LUMIX DMC-FZ1000 II
  • Panasonic – LUMIX DC-LX100 II
  • Panasonic – LUMIX DC-TZ96
  • Ricoh – GR M3
  • Ricoh – WG-6
  • Ricoh – WG-60
  • Sony – Alpha 6400 + 18-135mm 1:3,5-5,6 OSS
  • Sony – Alpha 6400 + 16-50mm 1:3,5-5,6 PZ OSS
  • Sony – Cyber-shot DSC-RX100 VA
  • Sony – Cyber-shot DSC-RX100 VII
  • Sony – Cyber-shot DSC-HX99
  • Sony – Cyber-shot DSC-HX95

Der Wettlauf ist entschieden

Im Wettlauf der Systeme zwischen Spiegelreflexkameras (DSLR = Digital Single Lens Reflex) und spiegellosen Kameras (DSLM = Digital Single Lens Mirrorless) haben mittlerweile eindeutig die Letztgenannten die Nase vorne. Es scheint so, als seien die Spiegelreflexkameras bei den Neuerscheinungen zu einem Nischenprodukt geworden. Das Motto bei den Spiegellosen lautet: immer leistungsstärker, größer, schwerer – und teurer.

Vollformat

Megapixelstarke Vollformatsensoren (d.h. Fläche ca. 24 x 36 mm, wie ein analoges Kleinbild-Negativ), früher nur im Spiegelreflexsegment üblich, sorgen für exzellente Abbildungsleistungen bei Fotos und Videos. Die Stärken der DSLM liegen auf der Hand: Schnellere Bildserien, geräuschloses Fotografieren und hochauflösende elektronische Sucher für optimale Ergebniskontrolle im Voraus machen diesen Kameratyp für Fotoenthusiasten attraktiv. Reaktionsschnelle Bildstabilisatoren, die im Gehäuse eingebaut sind, machen es beinahe zur Kunst, ein Bild zu verwackeln.

Neue Optiken

Die führenden Marken Canon (R-Serie) und Nikon (Z-Serie) haben ihren Spitzenmodellen neue Objektivanschlüsse spendiert und bieten maßgeschneiderte neue Optiken an. Dass sich dank eines Adapters darüber hinaus die gewohnten Objektive desselben Herstellers weiter verwenden lassen, macht diese Kameras auch für Spiegelreflex-Umsteiger interessant.

Größer und schwerer

Einen bisherigen Vorteil haben die Spiegellosen durch den Einsatz der großen Bild-Chips eingebüßt: Was Größe und Gewicht betrifft, stehen sie mittlerweile den Spiegelreflexkameras um nichts nach.

Stichwort Video

Der hochauflösende 4k-Videostandard ist mit wenigen Ausnahmen schon überall an Bord, auch wenn nur wenige Konsumenten die entsprechenden Abspielgeräte haben. Die Zukunft liegt eher bei 6k oder gar 8k. Drahtlose Verbindungen zum Überspielen der Bilder oder zum Teilen im Internet sind ebenfalls längst selbstverständlich.

Touchscreens

Die Qualität der Sucher und Monitore ist durch die Bank sehr gut bis gut, berührungsempfindliche Bildschirme ermöglichen in den meisten Fällen eine einfache Bedienung wie bei Smartphones.

Alternativen

Neben Kameras mit Wechselojektiven und großen Sensoren gibt es noch andere Bauformen mit fix eingebautem Objektiv: gute kompakte Allrounder für die Westentasche mit 1-Zoll-Sensor, teilweise mit Superzeitlupe oder Post-Focus; oder robuste Modelle für Freizeit und Sport, z.B. für die Skitour oder fürs Schnocheln, mit noch kleinerem und lichtschwächerem Sensor; oder Bridge-Kameras mit extremen Telebrennweiten für weit entfernte oder scheue (Tier) Motive. Sie zeigen zwar nicht die besten Testwerte, aber oft hat man lieber ein nicht ganz optimales Foto als gar keines.

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
8 Stimmen

Kommentare

  • Sensorgröße vs Auflösung vs Bildqualität
    von ling am 29.11.2019 um 11:55
    Der Artikel ist ganz gut, doch diese Passage ist äußerst unangebracht: Nikon Coolpix W150 "Vergleichsweise kleiner Sensor (13 Megapixel), das wirkt sich negativ auf die Bildqualität aus". Was hat die Sensorgröße mit der Auflösung zu tun? Hier kommt es immer auf den Zusammenhang an. Es gibt Vollformatkameras mit "nur" 12 MP und APS-C-Kameras mit über 20 MP. Welcher Sensor liefert die bessere Bildqualität? Nicht zwangsläufig der Letztgenannte, nur weil die Auflösung höher ist. Für ein normal ausgedrucktes Foto im Format A6 bis A5 reichen bereits 4 MP aus. Rauschen, Art des Chips (CMOS oder CCD), all das hat Einfluss auf die Bildqualität, nicht nur die Sensorgröße oder/und die Auflösung.
    Außerdem sollte man bei solchen Kameras auch die Optik heranziehen. Selbst mit extrem hohen Auflösungen lässt sich keine vernünftige Bildqualität erzielen, wenn das Objektiv die hohe Pixelanzahl mangels entsprechender optischer Leistung nicht ausnützen kann. Doch dem Kunden ist das offenbar egal. Viel hilft bekanntlich viel - die Ergebnisse sprechen oftmals eine andere Sprache.