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VKI: Das alles ist unsere Arbeit

In eigener Sache

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 12.12.2019

Inhalt

Auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist: Viele von Ihnen profitieren von unserer Arbeit. Wir geben einen Überblick. Die Zukunft des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) ist in der jetzigen Form derzeit nicht auf Dauer gesichert.

Testabteilung: genau geprüft

Krapfen bei der Verkostung (Foto: VKI)

Krapfentest: vor der Verkostung im Labor (Foto: VKI)

Untersuchungen sind eine der Hauptkompetenzen des VKI. Unsere Testabteilung hat 2019 insgesamt 139 Projekte abgeschlossen. 27 Tests wurden eigenständig durchgeführt, 41 in Zusammenarbeit mit der deutschen Stiftung Warentest, 22 Tests in Kooperation mit dem internationalen Testkonsortium von ICRT, 49 Untersuchungen waren die Grundlage für Reports. Die Ergebnisse veröffentlichen wir im Testmagazin KONSUMENT, hier auf www.konsument.at und www.vki.at. Bei ausgewählten Themen informieren wir auch die Medien.

Öffentliche Präsenz ist für uns sehr wichtig, da unser Marketingbudget mit etwa 190.000 Euro pro Jahr limitiert ist. Die meisten anderen Konsumentenorganisationen haben dafür ein Vielfaches (!) zur Verfügung.

Warum sich ein KONSUMENT-Abo auszahlt? Wir haben im VKI gefragt... Bild: VKI

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Kommentare

  • Das ist unsere Arbeit
    von ling am 03.01.2020 um 12:00
    Ich bin seit einigen Jahren (genauer gesagt werden es schon Jahrzehnte sein) Abonnement der Zeitschrift "Konsument" und musste mit Entsetzen aus den Medien entnehmen, dass Ihr Verein derart "marod" dasteht. Nicht jedoch, weil Sie - im Gegensatz zu vielen anderen (drücken wir es einmal vorsichtig aus) Vermögensmassen - nicht als Selbstbedienungsladen agieren, sondern Arbeit leisten, welche der Allgemeinheit ungemein zugute kommen. Die meisten von uns werden sich dessen wahrscheinlich kaum bewusst sein, außer es geht wieder einmal um globale Themen wie bspw den Dieselskandal. Wenn ich so die Gründe für Ihre Finanzprobleme lese, kann einem schon schlecht werden. Da werden zig Millionen für (nicht unbedingt unnötige Bereiche wie Kunst und Kultur) ausgegeben, es werden Steuergelder von Parteien, Kommunen und ähnlichen Institutionen verspekuliert, veruntreut oder schlichtweg mit vollen Händen beim Fenster hinausgeworfen. Man denke nur an das Krankenhaus Nord mit dem sagenhaften Energiering. Was wurde dafür verrechnet? 90.000 Euro? Was könnte der VKI damit schon unternehmen?! Wenn ich dann lese, dass Ihr Marketingbudget 190.000 Euro beträgt, dann fällt mir dazu nur der berühmte Furz in der Bahnhofshalle ein. Haben Wirtschaft und Politik solche Angst vor Ihnen, dass sich niemand dazu aufrafft und ein Machtwort spricht? Nicht einmal die neuen "Freunde" der türkisfarbenen Regierungspartei? Es ist wahrlich eine Schande in unserem Staat. Wahrscheinlich geht es uns wirklich so gut, dass es auf "die paar Kröten" mehr im Börsel, welche vom VKI erreicht wurden, gar nicht ankommt... Man sollte es fairerweise wie bei einer Umsatzbeteiligung machen: Jene Beträge die der VKI erstreitet, sollten ihm zum Normalbudget vom Staat zugewendet werden. Das wäre nicht nur eine kräftige Finanzspritze, sondern eine tatsächliche Anerkennung der geleisteten Arbeit.
    Seltsam ist es schon: Bei Spendenaufrufen (egal welcher Natur) erklärt sich die Regierung sofort bereit, die Summen zu verdoppeln, während beim VKI alle Verantwortlichen taub zu sein scheinen. Natürlich ist spenden im Ernstfall sehr wichtig, betrachtet man allerdings die Nachhaltigkeit der Arbeit des VKI, dann ist eine staatliche Zuwendung mehr als gerechtfertigt, schließlich profitieren davon vor allem dessen Bürger - und das sind wir alle!
    Aber es besteht ja noch Hoffnung, schließlich haben wir eine neue Regierung mit erheblichem Grünanteil. Und vielleicht gibt es noch den einen oder die andere Politiker/in, welche nicht nur Eurozeichen in den Augen haben, sondern das sein wollen, was sie eigentlich sein sollten: Volksvertreter.
    Wünschen darf man sich ja noch etwas...