KONSUMENT-Test Blumenerde 2020 Vergleich bellaflora COMPO Bio Dehner Gärtnererde Empfinger Euflor Flora-Self Gardenline Günstiger Guter Grund Impos OBI ökohum Seramis Spar Starkl

Blumenerde

Sieger mit Schattenseite

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KONSUMENT 6/2020 veröffentlicht: 11.05.2020

Inhalt

Wer Blumenerde kauft, erwartet sich, dass seine Zimmerpflanzen, die Blumen im Fensterkisterl oder die Paradeiser am Balkon darin prächtig gedeihen. Nicht alle im Handel erhältlichen Produkte erfüllen diesen Anspruch gleich gut.

Blumenerde im Test: durchwachsenes Ergebnis; (Bild: VKI)

Diese Produkte finden Sie im Test: 

  • bellaflora Qualitätsblumenerde
  • COMPO Bio Universal-Erde
  • Dehner Bio Universal-Erde
  • Die österreichische Gärtnererde Bio Hochbeeterde
  • Empfinger Premium Tante Mizzis Hochbeet Erde Bio
  • Euflor Bio Hochbeeterde
  • FloraSelf Blumenerde
  • Gardenline Profi-Blumenerde 7894
  • Günstiger Garten Universal Erde
  • Guter Grund Torffreie Blumenerde
  • Impos Blumenerde
  • OBI Living Garden Bio Blumenerde torffrei
  • ökohum Bio-Universalerde
  • Seramis Blumenerde
  • Spar Blumenerde
  • Starkl Bio Universalerde

Die Testtabelle informiert über: Testurteil, Preis pro 10l, tasächliches Füllvolumen in l, enthält Torf, Nährstoffe, Salzgehalt in g/l, pH-Wert, Nachdüngung, Kennzeichnung, Pflanzenverträglichkeit, Mikrobiologie, Belastung durch Schwermetalle, Fremd- und Ballaststoffe, Bestimmung der Füllmenge. - Lesen sie hier den Testbericht:


Wir waren in Baumärkten, Supermärkten und Fachgeschäften sowie am Mistplatz der Magistratsabteilung 48 in Wien und haben insgesamt 16 verschiedene Blumenerden gekauft, davon die Hälfte ohne Torf.

Prüfung: Nährstoffe, pH-Wert, Salzgehalt, Schwermetalle, Keime

Wir ließen sie auf die verfügbaren Nährstoffe, auf ihren pH-Wert und Salzgehalt prüfen, auf Schwermetalle, krankheitserregende Keime und den Anteil von unerwünschten Fremdstoffen und verglichen auch, wie weit dies dem in der Düngemittelverordnung für Kultursubstrate festgelegten Rahmen sowie der Auslobung am Produkt selbst entsprach.

Wie bekommt die Erde der Pflanze?

Nicht zuletzt wurde im Praxisversuch die sogenannte Pflanzenverträglichkeit getestet. Das bedeutet: Ist die Pflanze – in unserem Fall Chinakohl – kräftig und gesund? Wie viel Pflanzenfrischsubstanz wird in welcher Zeit gebildet? Die Untersuchungen wurden von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) auf Basis der jeweils relevanten ÖNORM durchgeführt.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
FloraSelf Blumenerde, Die österreichische Gärtnererde Bio Hochbeeterde, ökohum Bio-Universalerde, COMPO Bio Universal-Erde, Guter Grund Torffreie Blumenerde, Empfinger Premium Tante Mizzis Hochbeet Erde Bio, Impos Blumenerde, Seramis Blumenerde, OBI Living Garden Bio Blumenerde torffrei, Spar Blumenerde, bellaflora Qualitätsblumenerde, Dehner Bio Universal-Erde, Euflor Bio Hochbeeterde, Gardenline Profi-Blumenerde 7894, Günstiger Garten Universal Erde, Starkl Bio Universalerde

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Wertung: 3 von 5 Sternen
42 Stimmen

Kommentare

  • Hochbeet-Erde?
    von KRW60 am 26.05.2020 um 06:36
    Ist ja gut das Blumen-Erde auf Listerien und Mikrobiologie getestet werden, Blumen esse ich aber eher selten.
    Mich würde eher ein Test von Hochbeet-Erde interessieren, die Pflanzen esse ich nämlich!
    Und wie darf ich mir einen Test auf "PFLANZENVERTRÄGLICHKEIT" vorstellen?
    Habe ich das überlesen?
  • Firma "Sonnenerde"
    von Doris7 am 25.05.2020 um 10:31
    Danke für den informativen Beitrag. Die Firma "Sonnenerde" zu beurteilen wäre für mich auch sehr spannend gewesen, vielleicht beim nächsten Mal. Freundliche Grüße Doris
  • Listerien
    von Evita am 16.05.2020 um 02:47
    Halten sich die Listerien in der Erde? Werden sie mit der Zeit weniger? Oder etwa mehr?
  • Panikmacherei? Gesetz befolgen
    von REDAKTION am 13.05.2020 um 12:40
    @ Xylitol: Wir als Testorganisation müssen Gesetze beachten - und Unternehmen auch; das ist das Minimum. Die Düngemittelverordnung, in der Kultursubstrate (und da gehört Blumenerde dazu) geregelt sind, legt fest, dass beispielsweise Listeria monocytogenes in einer 50-Gramm-Probe nicht nachweisbar sein darf. Es gibt also nur einen positiven oder negativen Befund (vorhanden/nicht vorhanden). Es ist egal, ob man sich an einer ein bisschen oder an einer stark verkeimten Erde ansteckt. In der Testtabelle gewichten wir die Mikrobiologie mit 10% am Gesamttestergebnis; damit lassen wir die Kirche im Dorf. Wir bedauern, dass Sie unsere Untersuchung auf Listerien als Panikmache empfinden. - 2010 enthielten Quargel der Firma Prolactal Listerien; zwei Menschen starben. https://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318874455695
    Ihr KONSUMENT-Team
  • Panikmacherei
    von xylitol am 12.05.2020 um 17:35
    Könnt ihr mal die genauen mikrobiologischen Werte publizieren, bevor hier unnötig mit Listerien Panik geschoben wird?

    Blumenerde wird bekanntlich nicht oral verzehrt und bei pathogenen Listerien gibt es selbst bei Lebensmitteln Grenzwerte...
    also bitte die Kirche im Dorf lassen.