KONSUMENT.AT - Aptamil Kindermilch - Zutatenliste genau lesen

Aptamil Kindermilch

Palmöl in der Milchnahrung

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veröffentlicht: 17.06.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Kindermilch, die laut Zutatenliste Palmöl enthält.

 

Das steht drauf:  Aptamil Kindermilch

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Palmöl ist in zahlreichen Produkten enthalten. Auch in solchen, bei denen man nicht damit rechnet, wie zum Beispiel in Milchnahrung für Babys und Kleinkinder. 

Babynahrung mit Palmöl

Eine Konsumentin wunderte sich über Aptamil Folgemilch: „Ich habe ein halbes Jahr gestillt und dann gab ich meiner Tochter Aptamil Folgemilch 2. Als ich mir die Zutatenliste mal genauer ansah, war ich echt schockiert! Da ist Palmöl drin. Beim nächsten Einkauf las ich mir einige Zutatenlisten von verschieden Anbietern durch und stellte fest, dass in fast allen Produkten Palmöl enthalten ist. Ich weiß nicht ... eigentlich will man doch seinem Kind nur ,das Beste‘ geben“.

Palmöl ermöglicht spezielle Fettsäurezusammensetzung

Wir haben uns exemplarisch ein weiteres Produkt von Aptamil angesehen - Aptamil Kindermilch ab 1 Jahr. Auch in diesem Produkt ist Palmöl enthalten. Palmöl hat einen sehr hohen Gehalt an Palmitinsäure, einer gesättigten Fettsäure. Da sich damit eine spezielle Fettsäurezusammensetzung erzielen lässt, wird es gerne zur Herstellung von Milchnahrungen verwendet. Konsumenten sehen den Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln aber aus ethischen und aus gesundheitlichen Gründen zunehmend kritisch.

Palmölfreie Produkte bieten wenige Hersteller

Wer Palmöl ablehnt, muss sich beim Kauf von Milchnahrung für Säuglinge und Kleinkinder durch die Zutatenlisten ackern. Denn nicht nur in Aptamil, auch in Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen vieler anderer Hersteller ist Palmöl drin. Milchnahrungen ohne Palmöl gibt es nur von wenigen Herstellern.

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