Schattenarbeit: Leser berichten

Gestohlene Zeit

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KONSUMENT 5/2016 veröffentlicht: 28.04.2016, aktualisiert: 24.11.2016

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Unternehmen lassen Kunden arbeiten, kündigen Personal und erhöhen die Gebühren. Hier Leserbriefe zum neuen Do-it-gefälligst-yourself.

Wir schrauben selbst Möbel zusammen, zahlen per Onlinebanking und drucken Gebrauchsanleitungen aus. Als wir in KONSUMENT 1/2016 über " Schattenarbeit – Kunde, do it yourself “ berichteten, meldeten sich viele Leser. Hier können Sie deren Berichte nachlesen. Ein paar Leser gaben zu, dass Onlinebanking nützlich sein kann. Die Mehrheit war aber mehr oder weniger sauer über die miese Behandlung durch Unternehmen – allen voran Banken, Post und ÖBB. Keiner berichtete, dass Einsparungen an den Kunden weitergegeben werden. Die Beiträge sind gekürzt und geringfügig bearbeitet. Lesen Sie auch unseren Kommentar Freie Marktwirtschaft und Schattenarbeit 5/2016

Schattenarbeit: Unternehmen lassen Kunden arbeiten, kündigen Personal und erhöhen die Gebühren. Hier Leserbriefe zum neuen Do-it-gefälligst-yourself (Illustration: Leszek Wisniewski/VKI).

Hier die markantesten Aussagen unserer Leser auf einen Blick:

  • Zuweilen gewinnt man beim KONSUMENT und seinen Lesern den Eindruck, sie hätten die freie Marktwirtschaft nicht verstanden.
  • Gastronomie würde ich nur mit Personal akzeptieren.
  • Ich nutze Internetbanking sehr intensiv. Trotzdem würde ich sagen, dass die Bankspesen durch Onlinebanking nicht billiger geworden sind.
  • Seit Jahren habe ich ein Online-Konto. Hauptgrund zum Wechseln war, dass das Bankpersonal immer unfreundlicher wurde und die Spesen immer höher.
  • Bei der Post geht die Gewinnmaximierung eindeutig auf Kosten des Personals und der Kunden.
  • Nichts dagegen, manches selbst in die Hand zu nehmen, aber alles hat Grenzen.
  • Personal war viel zu wenig vorhanden und restlos überfordert. (…) Wer zahlt mir meinen Computer und die Peripherie? (…) Der Vorteil liegt ausschließlich bei der Bank .
  • Dafür, dass man das heute alles selber machen muss, zahlt man eine Kartengebühr, Kontoführungsgebühr und für jede Buchungszeile eine Gebühr. Wer davon profitiert liegt wohl auf der Hand. Die Bank kassiert, dass sie mit meinem Geld arbeiten und Gewinne machen können und vom Kunden werden Gebühren verlangt.
  • Viele Unternehmen wollen zwar Gewinne machen, aber keine Mitarbeiter einstellen.
  • Man stiehlt mir die Zeit, verursacht Kosten und billiger wird nichts.

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Kommentare

  • Schattenarbeit: Zeitfresser
    von epo1959 am 18.06.2016 um 11:52
    Wir haben es in der Hand wie die Firmen uns behandeln, dazu ein gutes Buch von Graig Lambert mit dem Titel "Zeitfresser".
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