Kaffeevollautomaten und Siebträger

Hoch die Tassen!

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KONSUMENT 1/2017 veröffentlicht: 22.12.2016

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Wer schnell und bequem zu einem guten Kaffee kommen möchte, der liegt mit einem Vollautomaten richtig. Bei ­einer Siebträgermaschine braucht es dazu etwas mehr Tüftelei.

Diese Kaffeemaschinen haben wir getestet:

SIEBTRÄGERMASCHINEN

  • De’Longhi EC 680
  • Gaggia Carezza Deluxe RI 825/01
  • Gastroback Advanced Pro GS42612S
  • Krups XP3440

KAFFEEVOLLAUTOMATEN

  • De’Longhi Eletta Cappuccino TopECAM 45.766
  • Jura E6 Platin
  • Jura E8 Platin
  • Krups EA8808
  • Melitta Caffeo Varianza CSP
  • Nivona CafeRomatica NICR 839
  • Philips HD8832/01 3100 Series
  • Saeco Pico BaristoHD 8927/01
  • Siemens EQ.6 series 300 TE613501DE

Die Testtabelle enthält Infos und Bewertungen zu: Ausstattung (Füllmenge, Bohnenfächer, Milchbehälter, ...), sensorische Beurteilung (Espresso, Milchschaum), technische Prüfung, Handhabung, Sicherheit, Stromverbrauch, Geräusch, ...

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


Kaffeevollautomaten zählen mittlerweile fast zur Grundausstattung im Haushalt. Die Geräte sind nicht nur praktisch und leicht zu bedienen, sie sparen auch Zeit und man kann damit ganz passablen Kaffee machen. In ­weniger als zwei Minuten ist ein Cappuccino fertig. Auch das anschließende Reinigen übernimmt die Maschine weitgehend selbst. ­

Test: Kaffeevollautomaten

Unsere Kolleginnen und Kollegen von der Stiftung Warentest haben neun in Österreich erhältliche Kaffeevollautomaten unter die Lupe genommen. Alle mahlen frisch Bohnen, brühen Espresso und schäumen Milch. So viel Komfort hat allerdings seinen Preis: ­Zwischen 550 und knapp 1.400 Euro kosten die geprüften Vollautomaten.

Siebträger für Connaisseurs

Manchen Kaffee-Connaisseurs ist der Bezug per Knopfdruck allerdings zu profan. Sie bevorzugen ein Siebträgergerät. Bei denen muss jede Tasse extra von Hand zubereitet werden. Das interne Mahlwerk gehört nicht zur Standardausstattung, was unter Umständen die Anschaffung einer Kaffeemühle notwendig macht.

Bei den Siebträgergeräten lassen sich Geschmack und Crema über den Mahlgrad, die Menge des verwendeten Kaffees pro Tasse, den Anpressdruck des Pulvers und die Brühdauer verändern. In ­unserem Test wurden vier Siebträgergeräte "auf Herz und Nieren" geprüft.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Jura E8 Platin, Melitta Caffeo Varianza CSP, Jura E6 Platin, Siemens EQ.6 series 300 TE613501DE, De'Longhi Eletta Cappuccino Top ECAM 45.766, Nivona CafeRomatica NICR 839, Krups EA8808, Saeco Pico Baristo HD 8927/01, Philips HD8832/01 3100 Series, De`'Longhi EC 680, Krups XP3440, Gastroback Advanced Pro GS 42612S, Gaggia Carezza Deluxe RI 825/01

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
34 Stimmen

Kommentare

  • Siebträger Gastroback
    von shoper1030 am 16.01.2017 um 15:37
    empfehle aus eigener Erfahrung kein Gerät mit Mühle, besser man kauft sich eine gute Mühle extra. Welche bei Siebträger Pflicht ist, mit herkömmlichen Filterkaffeemühlen wird man nie einen guten Espresso bekommen. Am Anfang hatte ich mir einen Notizblock zugelegt in welchen die Kaffeemarke/Sorte der Mahlgrad und die Gramm für 1Shot od. 2Shot penibel aufgeschrieben wurden. Nun wird der Block nur mehr bei neuen Marken und Sorten verwendet. Kaffeemaschinen- Teste sollten geschulten Baristakönnern und Verkostern überlassen werden, denn ohne einer gewissen Vorkenntnis kommt es eben zu säuerlichen Espresso. Nicht jede Marke/Sorte ist für jede Maschine geeignet. Sehr zu empfehlen sind die div. Kaffeemessen, wie das bis heute laufende Viennacoffeefestival III. Wer diese Dinge beherzigt und die Muse mitbringt wird mit einer Siebträgermaschine mehr Freude, wie mit den Vollautomaten haben. @kurmy31 hat auch einige gute Erfahrungen geschrieben und bez. Reinigung kann ich nur beipflichten. Ebenso gehört regelmäßig mind. 1x wöchentlich der Siebträger und das komplette Zubehör, welches mit Kaffee in Berührung kommt (Stumper usw.), entfettet. Auch dafür gibt es spez. Pulver oder Tabletten. Ergo Siebträger für Eilige nur mit ESE- Pad Einsatz, ansonsten für Liebhaber und Kenner. Seit die Gastroback eingezogen ist will niemand mehr einen Filterkaffee -) und in ein paar Tagen wird ein Baristkurs für den Heimgebrauch absolviert. Nach dem Motto entweder richtig, oder Brühe mit Kaffeegeschmack auf neudeutsch Heissgetränk ).
  • Anmerkungen
    von kurmy31 am 22.12.2016 um 16:43
    Ich habe Erfahrung sowohl mit Vollautomaten (Büro) als auch Siebträger (zuhause). Natürlich ist beim Siebträger die Handhabung entscheidend - und da genügen die Angaben im Handbuch meist nicht. Wer wirklich guten Espresso genießen möchte, sollte sich die Handhabung unbedingt zeigen lassen. Es auch tw. deutlich bessere Maschinen zu vergleichbaren Preisen, z.B. von Lelit (preislich mit der Gastroback-Maschine vergleichbar, etwas besserer Espresso und vor allem auch in Österreich reparierbar - die Gastroback-Maschine muss man zum Hersteller einschicken, wie ich selbst feststellen musste). Wenn man den teuersten Vollautomaten im Test als Messlatte nimmt, bekommt man um den gleichen Preis mit einer Kombination aus einem Einkreiser mit E61-Brühgruppe (z.B. VBM) und einer separaten Mühle (z.B. Macap) deutlich besseren Kaffee. Die Geräte lassen sich auch leichter reparieren, weil sie aus Standart-Bauteilen gefertigt sind (Pumpe, Heizstab, Ventile). Was im Artikel nicht erwähnt wird, ist dass man auch die Mühle gelegentlich reinigen sollte (ca. 1x pro kg Kaffee). Dazu gibt es Getreidegranulat im Fachhandel. Kann mitunter bei Vollautomaten schwierig sein, wenn der Automat kein Reinigungsprogramm dafür vorsieht.
  • Es geht deutlich billiger
    von Dunkelsteinerwald am 22.12.2016 um 16:41
    Ich verwende seit langem eine DeLohgji Magnifica (ca. 300€ !) und bin sehr zufrieden.
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