Videoschnitt

Ersatz für den Movie Maker

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KONSUMENT 7/2017 veröffentlicht: 29.06.2017

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Der Windows Movie Maker ist ein Auslaufmodell. Empfehlenswerten Ersatz findet man im Open-Source-Bereich.

Noch läuft das Videoschnittprogramm Windows Movie Maker auch unter Windows 10. Mit 10. Jänner 2017 hat Microsoft nicht nur die Unterstützung für das den Movie Maker beinhaltende Programmpaket Windows Essentials eingestellt, sondern auch den Downloadlink entfernt. Aber selbst wenn Sie den Movie Maker noch in Verwendung haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Software nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Ein steigendes Sicherheitsrisiko stellt sie aufgrund der ausbleibenden Updates außerdem dar.

Anleitungen meist auf Englisch

Auf der Suche nach Ersatz stößt man auf Programme wie Adobe Premiere Elements – bewährt und mit zahlreichen Funktionen versehen, allerdings mit Anschaffungskosten von 80 bis 100 Euro. Oder man schaut sich im Open-Source-Bereich um, wo sich eine Handvoll kostenloser Videobearbeitungsprogramme finden. Der Nachteil: Die Bedienoberfläche ist zwar häufig auch in Deutsch verfügbar, die Anleitungen sind allerdings durchwegs in englischer Sprache verfasst. Behelfen kann man sich, indem man im Internet nach entsprechenden Anleitungen sucht, die oft auch in Form von Video-Tutorials auf YouTube vorliegen.

Open-Source-Alternativen

Ein bewährtes, so wie der Movie Maker aufs Wesentliche beschränkte Programm ist Avidemux (http://avidemux.sourceforge.net/download.html). Fortgeschrittene Möglichkeiten bietet Shotcut (nicht zu verwechseln mit der Bezeichnung Shortcut für ein Tastaturkürzel am PC). Hier sind zum Beispiel Überblendungen und Filter integriert und es gibt zahlreiche Formate für die Umwandlung der bearbeiteten Videos. Unter dem Link www.shotcut.org/howtos/getting- started/Erste_Schritte_mit_Shotcut.pdf findet man sogar eine von einem Nutzer erstellte deutschsprachige Anleitung für den Schnelleinstieg ins Programm. Ob Sie die 32- oder die 64-Bit-Version der genannten Programme installieren sollten, können Sie unter »(Windows-Symbol)/Systemsteuerung/ System und Sicherheit/System« beim Punkt „Systemtyp“ ablesen.


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