Urlaub ohne Spam: Ware ohne Wert

Kommentar von Gernot Schönfeldinger

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KONSUMENT 10/2017 veröffentlicht: 29.09.2017

Inhalt

Wer kommt bitte auf die Idee, Urlaub am Mittelmeer mit unerwünschten E-Mails in Verbindung zu bringen?

Gernot Schönfeldinger über Computer, Smartphones und Software (Foto: VKI)

Während ich versuche, das Abschalten vom Alltag auch aufs Handy auszuweiten, beobachte ich meine Umgebung. Die fliegenden Händler in Italien mit ihren Ray-Ban-Brillen und Michael- Kors-Taschen. Oder die griechischen Geschäfte, in denen die Fake-Ware offiziell verkauft wird.

Shoppen in der Fremde

All die schönen Dinge findet man ja auch bei uns, nur macht das Shoppen in der Fremde mehr Spaß. Wer da nicht versucht ist, alle Bedenken im Meer zu versenken, der werfe den ersten Original- Crocs! Was das mit Spam zu tun hat? Das lukrativere Geschäft sind nicht die Betrugsversuche, sondern Lieferungen gefälschter Produkte. Zufriedene Stammkunden statt einmaliger Abzocke. So werden aus Spam- plötzlich Werbe-Mails – von vielen durchaus erwünscht.

Posteingang säubern

Ich brauche das nicht. Während ich mit meiner 8-Euro-Ray-Ban beim griechischen Kaffee sitze, greife ich doch zum Smartphone, um meinen Posteingang zu säubern – den Anflug von schlechtem Gewissen mit dem bittersüßen Gebräu hinunterspülend. Und ich frage mich, wie ich auf die seltsame Idee komme, dieses Thema mit Urlaub am Mittelmeer in Verbindung zu bringen? (Fast) alles über Spam in meinem Blog unter https://blog.vki.at/article/spam

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