KONSUMENT.AT - Kinderprodukte - Schwerwiegende Sicherheitsprobleme bei 28 %

Kinderprodukte

Jedes vierte ist mangelhaft

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KONSUMENT 3/2019 veröffentlicht: 28.02.2019

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Buggys, Kinderwagen, Kinderlaufräder, Babyspielzeug, Buntstifte, Spielschleim, Kinderhochstühle, Autokindersitze: All diese Produkte sollten den allerhöchsten Sicherheitsstandards genügen – höher noch als bei „Erwachsenen-Produkten“. Doch leider ist statistisch gesehen das Gegenteil der Fall.​

Die Stiftung Warentest hat ihre Tests von Kinderprodukten aus 2017 und 2018 ausgewertet. Das Ergebnis ist alarmierend: 28 Prozent haben schwerwiegende Sicherheitsprobleme.

7 % aller Produkte fallen durch

Im Durchschnitt aller getesteten Produkte der Stiftung fallen nur ca. 7 Prozent der Waren durch. Kinderprodukte schneiden bei der Sicherheit also deutlich schlechter ab als andere Konsumgüter.

Schadstoffe und Sicherheitsmängel

Neben „klassischen“ Sicherheitsproblemen wie z.B. verschluckbaren Kleinteilen oder Quetschgefahr sind insbesondere Schadstoffe wie PAK, Bor, Naphthalin oder Formaldehyd oft für das schlechte Testurteil verantwortlich. Die Stiftung sieht neben den Herstellern auch die Politik gefordert, Verbesserungen in der Qualität von Kinderprodukten herbeizuführen. Dem können wir uns nur anschließen!

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