KONSUMENT.AT - Frankreich verbietet E171 - Nanopartikel in Kosmetika, Arzneimittel usw. verboten

Frankreich verbietet E171

Nanopartikel könnten Entzündungen fördern

Seite 1 von 1

KONSUMENT 7/2019 veröffentlicht: 27.06.2019

Inhalt

In Frankreich dürfen Lebensmittel in Zukunft kein Titandioxid mehr enthalten. Vergangenes Jahr hatten französische Forscher in Tierversuchen beobachtet, dass diese Nanopartikel Entzündungen fördern können. 

Frankreich verbietet den umstrittenen Zusatzstoff E171 in Lebensmitteln. Das Verbot soll zum 1. Jänner 2020 in Kraft treten. E171 wird in Süßigkeiten und Desserts eingesetzt, aber auch in Mozzarella, Kosmetika, Zahnpasta oder Arzneimitteln. Der Farbstoff wird verwendet, um Lebensmittel glänzender und frischer aussehen zu lassen. Er besteht aus besonders kleinen Titandioxid-Teilchen. Forscher hatten in Tierversuchen beobachtet, dass diese Nanopartikel Entzündungen fördern. Sie vermuten, dass dies auch Krebserkrankungen begünstigen könnte.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen