KONSUMENT.AT - Kaffeevollautomaten - Testbericht 2020: Geräte fast durchwegs gut

Kaffeevollautomaten

Geht es auch billiger?

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 16.12.2019

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Von Espresso über Cappuccino bis zur Kanne Kaffee für die Sonntagsjause: Der Markt bietet Maschinen für jeden Anspruch.

Folgende Produkte finden Sie in unserem Test:

  • Caso - Café Crema One
  • De‘Longhi - Dinamica Plus ECAM370.85.B
  • Jura - ENA 83
  • Krups - Quattro Force EA819
  • Melitta - Caffeo Barista TS
  • Miele - CM 5500
  • Philips - EP2220/10
  • Saeco - Xelsis SM7580/00
  • Severin - KV 8090
  • Siemens - EQ.500 integral
  • Tchibo - Esperto Caffè Art.Nr.: 366580

Die Testtabelle informiert Sie über: Testurteil, Preis, Abmessungen, Gewicht, Kabellänge, Füllmenge (Bohnen), Heißwasser, Brühgruppe herausnehmbar, zwei Espressi gleichzeitig, Fach für Kaffeepulver, App- bzw. Bluetoothsteuerung; Geschmack bei Espresso und Milchschaum; Aufheizzeit, Espresso brühen, Espressostärke und Temperatur verändern, Milch aufschäumen, Bedienungsanleitung, Zubereitung des Getränkes, Reinigung, Entkalkung, Hygiene, Sicherheit, Umwelteigenschaften (Stromverbrauch, Geräusch), Schadstoffe.

Lesen Sie auch: "Kaffee im Bambusbecher" 10/2019


Durchwegs gut

Elf Kaffeevollautomaten meisterten das Prüfprogramm der Stiftung Warentest fast durchwegs gut. Rein auf die Basisfunktion bezogen ist der Preis kein Kriterium, denn selbst die vergleichsweise günstigen Maschinen von Severin und Tchibo brühen ­guten Espresso.

Was ihnen fehlt, sind di­verse Ausstattungsdetails, unter anderem ein Milchaufschäumer. Mittels Dampfdüse kann man das Milchschäumen bei Philips und Caso erledigen, was ein wenig Übung erfordert. Die übrigen Modelle bieten eine Milchschaumautomatik und eine entsprechende Vielfalt wie Cappuccino, Latte ­Macchiato oder Flat White. De’Longhi und ­Miele füllen auf Wunsch eine ganze Kanne mit schwarzem Kaffee. Der Komfort schlägt sich natürlich im Preis nieder.

Tägliche Reinigung

Worum man nicht ­herumkommt, das ist die tägliche Reinigung. Leitungen und Schläuche spülen die Maschinen selbsttätig, doch um die Tropfschalen, den Tresterbehälter und – sofern vorhanden – das Milchsystem muss sich der Nutzer kümmern.

Regelmäßig (bei Melitta, Philips, Severin und Tchibo am besten wöchentlich) sollte man sich auch die Brühgruppe im Geräteinneren vornehmen. Jura und Krups lassen sich nicht öffnen, sondern haben Reinigungsprogramme. Im Test wurden diese über Wochen hinweg nach Anleitung gestartet und die Geräte am Ende aufgebrochen.

Kaffeemehl im Gerät

Das Jura-­Modell war bis auf geringe Spuren sauber, bei Krups hingegen fanden sich größere Mengen Kaffeemehl. Eine Schimmelbildung ist auf Dauer nicht ausgeschlossen.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Jura ENA 8, Melitta Caffeo Barista TS, De'Longhi Dinamica Plus ECAM370.85.B, Saeco Xelsis SM7580/00, Miele CM 5500, Siemens EQ.500 integral, Krups Quattro Force EA819, Philips EP2220/10, Caso Café Crema One, Severin KV 8090, Tchibo Esperto Caffe`Art.Nr.: 366580

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
34 Stimmen

Kommentare

  • Kaffeeautomat längere Zeit stilllegen...
    von Toxy am 29.01.2020 um 15:46
    Als Pensionisten mit Wohnwagen sind wir oft tage- oder wochenlang unterwegs. Auch bei drei Tagen Abwesenheit muss ich den Kaffeeautomat "stilllegen", also gut reinigen und trocknen. Es ist für uns daher ein Kriterium, wie einfach und schnell das geht. Wie kann ich das aus der Tabelle herauslesen?
    Ich denke einmal an eine herausnehmbare Brühgruppe und dann auf möglichst wenig Ecken und Winkel in der Maschine...?!
  • Jura
    von urban am 27.01.2020 um 12:23
    Also unsere Jura Impressa E40 läuft seit fast 20 Jahren nahezu problemlos. Eine Reparatur der Brühgruppe alle zwei Jahre ist keineswegs nötig, wir mussten sie bislang einmal tauschen. Beim normalen Service wird sie nicht getauscht. Mit etwas handwerklichem Geschick ist es auch kein Problem, kleine Reparaturen selbst vorzunehmen. Die nötigen Ersatzteile bekommt man im Internet oder beim Elektrohändler
  • Jura
    von merand am 27.01.2020 um 11:30
    Der Nachteil bei meiner JURA IMPRESSA E 40 war , dass man die Brühgruppe nicht herausnehmen konnte und daher alle 2 Jahre eine Reparatur bzw. Erneuerung derselben für je € 210,- fällig wurde . Meine gebrauchte SAECCO Vienna läuft dagegen seit 10 Jahren problemlos.