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Daten schon gesichert?

Ein Backup spart Ärger, Kummer und Geld

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KONSUMENT 5/2020 veröffentlicht: 30.04.2020

Inhalt

Der World Backup Day erinnert uns an das, was längst Routine sein sollte. Ein Kommentar von Gernot Schönfeldinger.

Hand aufs Herz! Haben Sie ihn schon wieder versäumt? Ich rede vom „World Backup Day“ (www.worldbackupday.com/de), also dem Welttag der Datensicherung am 31. März jeden Jahres. Natürlich hätte ich Sie auch früher daran erinnern können, aber in Wahrheit ist ein Backup keine Frage des Datums.

Selbstüberwindung

Es geht dabei eher um Selbstüberwindung, um Konsequenz und um das Bewusstsein, dass man sich mit regelmäßigem, aber dafür wenig Aufwand viel Mühe, Geld und Kummer erspart. Mühe, weil man verloren gegangene Daten zeitraubend zusammentragen oder mit unsicheren Erfolgsaussichten wiederherstellen muss; Geld, weil man dafür möglicherweise professionelle Hilfe in Anspruch nehmen muss; Kummer, weil auch der größte Spezialist nicht immer Wunder wirken kann. Davon, dass im Zeitalter von Laptop und Smartphone ein Gerät für immer verloren gehen oder gestohlen werden könnte, rede ich erst gar nicht.

Wenn die Telefonnummern und E-Mail- Adressen von Freunden und Bekannten weg sind, ist das sehr ärgerlich und zeigt einem, dass man sich die eine oder andere vielleicht doch auswendig hätte merken sollen. Wenn es sich um persönliche Erinnerungen – z.B. in Form von Fotos – handelt, dann ist das schmerzlich.

Verlust eingrenzen

Ich habe an dieser Stelle schon früher einmal einen Kollegen zitiert, der meinte, dass wir in unserer modernen, hoch technisierten Zeit mit dem Verlust von Daten leben müssen. Nichts in der digitalisierten Welt ist für die Ewigkeit gemacht. Das ist wohl wahr. Aber wir können durch aktives Handeln dazu beitragen, dass sich dieser Verlust in erträglichen Grenzen hält. Denken Sie also daran: Schon ein gelegentliches Backup kann Ihnen den Tag retten! Noch besser ist freilich, wenn es regelmäßig stattfindet.

VKI-Experte Gernot Schönfeldinger

 

„Denken Sie daran: Schon ein gelegentliches Backup kann Ihnen Ärger, Kummer und Geld ersparen!“

 

 


Dieses und viele weitere Themen finden Sie auch in meinem Technik-Blog unter: VKI-Blog: Technik-Spielplatz

 

 

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Kommentare

  • Backup-Programme
    von REDAKTION am 02.06.2020 um 09:50
    Einen Überblick über die diversen Programme können wir leider auch nicht bieten. Die einfachste Möglichkeit ist, mithilfe der Windows-Bordmittel einerseits in gewissen Abständen ein Systemabbild extern abzuspeichern und andererseits den Dateiversionsverlauf zu aktivieren und automatisch auf einer externen Festplatte speichern zu lassen. Dieser umfasst die wichtigsten Ordner bzw. konkret gesagt die Bibliotheken. Unter den kostenpflichtigen Programmen bewährt ist Ashampoo Backup. Von Acronis True Image liest man dagegen, dass die Version 2020 fehlerbehaftet sein soll. Einen Versuch wert ist auch der kostenlose Veeam Agent for Microsoft Windows Free. Ihr KONSUMENT-Team
  • Empfehlungen für BackUp-Programme?
    von perfekterdurchblick am 26.05.2020 um 17:08
    Seit Jahren quält uns dieses Thema, die Selbstüberwindung fällt schwer. Erleichtert werden könnte dies mit einer klaren Empfehlung, welches Programm benutzerfreundlich beim Back-Up hilft bzw. unterstützt (durch Automatisierung, Erinnerung, etc.).

    Gibt es da einen Überblick im Wildwuchs aller Back-Up-Programme?