KONSUMENT.AT - Geschirrspülpulver - Von Dosierung abhängig

Geschirrspülpulver

Aggressiv?

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 25.02.2021

Inhalt

"Ich verwendete anfangs nur Geschirrspül-Tabs. Wegen des dabei anfallenden Mülls und der besseren Dosierbarkeit von Pulver stieg ich darauf um. Jetzt wurden viele meiner Kunststoff-Küchenhelfer hässlich und bröselig. Kann das mit dem Pulver zusammenhängen? " - Leser fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Christian Undeutsch.

Christian Undeutsch (Bild: U. Romstorfer/VKI) Von Dosierung abhängig

Prinzipiell sollte der Umstieg von Tabs auf Pulver keine Auswirkungen haben. Allerdings lässt sich keine Pauschalaussage treffen, da wir nicht wissen, wie aggressiv die vorher verwendeten Tabs waren und das nun verwendete Pulver ist. Es kommt immer auf die Dosierung an.

Sollten Sie vorher Multitabs verwendet haben, empfehlen wir Ihnen, zu überprüfen, ob Ihr Geschirrspüler richtig eingestellt ist und genug Salz und Klarspüler hat. Anders ließe es sich nicht erklären. Ihre Entscheidung, die Küchenhelfer mit „bröseligem“ Kunststoff wegzuwerfen, ist gut und nachvollziehbar, da man nicht sagen kann, ob sich daraus schädliche Stoffe lösen.

Mit der Hand waschen

In der Spülmaschine sind Geschirr und Küchenhelfer aus Kunststoff über eine längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt und mit Lauge in Kontakt. Dass der Geschirrspüler die Lebensdauer von Kunststoff verringert, ist leider eine Tatsache. Die schonendste Methode ist und bleibt, Küchenutensilien aus Kunststoff mit der Hand zu waschen.

In unserem Test Maschinen-Geschirrspülmittel 2/2020 waren auch drei Pulver darunter, wobei der „Geschirr-Reiniger Classic“ von Denkmit (dm) am besten abgeschnitten hat. Die Materialschonung von Kunststoff konnte mit „gut“ beurteilt werden.

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