KONSUMENT.AT - Bobby Caramel - Doppelt verpackt

Bobby Caramel

Doppelt verpackt

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veröffentlicht: 13.04.2021

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Bobby Caramel, bei der man mit den Schokoriegeln viel Verpackungsmaterial mitkauft.

Das steht drauf: Bobby Caramel

Gekauft bei:in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Die Packung Bobby Caramel enthält drei Schokoriegel, von denen jeder in einer eigenen Kunststoffhülle steckt. Die Schokoriegel sind also doppelt verpackt. Obendrein ist die Umverpackung gemessen am Inhalt reichlich überdimensioniert. Und auch in die Einzelpackungen würden problemlos wesentlich größere Schokoriegel hineinpassen.

„Eine im Verhältnis zum essbaren Produkt riesige und mehr als unverhältnismäßige Verpackung“, brachte es ein Konsument auf den Punkt.

Mehr Müll durch doppelte Verpackung

Zu große und mehrfache Verpackungen und der damit einhergehende Müll verärgern Konsumentinnen und Konsumenten zusehends. Auch wir hatten schon etliche Male doppelt verpackte Produkte (z.B. Bounty Schokoriegel , Ferrero Kinder Bueno ) in der Kritik.

Hersteller überlegt umweltschonendere Verpackung

Und was sagt Hersteller Salzburg Schokolade dazu? Eine kleinere Verpackung sei aus technologischer Sicht nicht möglich, aber man prüfe gerade, inwieweit man die Verpackungen nachhaltig und umweltschonend machen könne. Wir bleiben dran!

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Kommentare

  • ... Vorbild Frankreich!
    von Mnemosyne am 23.04.2021 um 12:43
    Hier wird inzwischen geplante Obszoleszen seit Jahren gesetzlich geahndet. Energydrinks sind für Kinder verboten und kürzlich wurde auch eine Regulierung gegen Verpackungsschwindel abgesegnet.
  • "Unser Betrieb hält sich an die gesetzlich geltenden Kennzeichnungsbestimmungen ...
    von Mnemosyne am 23.04.2021 um 12:41
    sowie die Fertigverpackungsverordnung, die den Begriff Mogelpackung nicht kennt."

    Und damit ist eigentlich schon alles gesagt! An anderen Stellen herrscht gesetzliche Überregulierung, in der Werbe-Ethik drückt man sämtliche Augen zu.

    Woran das liegt? Jeder Bürger hat Einsicht in die Werbeausgaben der Parteien - zumindest soweit sie es zulassen. Das sind Millionenbeträge und die Zuschläge erhalten Jahr für Jahr oft die selben Werbeunternehmen und Druckereien.

    Werbeindustrie und Politik in enger Verschränkung. Wer sich da über laxe Gesetzgebungen wundert, die allerhand Verbrechen an Umweltschutz, Betrug am Konsumenten und psychologische Tricks in der Werbung ermöglichen, der hat wohl auch beide Augen zugedrückt.