KONSUMENT.AT - Basilikum-Pesto - Test: bio billa, Barilla, Felix, Ja! Natürlich, Gustoni, Spar, ...

Basilikum-Pesto

Bitterer Beigeschmack

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KONSUMENT 9/2021 veröffentlicht: 26.08.2021, aktualisiert: 09.09.2021

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Wir haben 13 Produkte getestet, bei einigen ist uns etwas der Appetit vergangen. Schuld daran sind Mineralöl- und Pestizidrückstände. Wer halbwegs sichergehen möchte, sollte zu Bio-Produkten greifen.

13 Basilikum-Pestos im Test (Bild: Konstantinoudi/VKI)

Diese Basilikum-Pestos haben wir getestet:

  • Anfosso Pesto con Basilico Genovese DOP
  • billa bio Pesto Verde
  • Barilla Pesto alla Genovese
  • Clever Pesto alla Genovese
  • Cucina Nobile Pesto Genovese
  • dm Bio Pesto Basilico mit Pinienkernen
  • Felix Pesto alla Genovese
  • Gustoni Pesto Basilico
  • Italiamo Pesto alla Genovese
  • Ja! Natürlich Pesto Genovese
  • San Fabio Pesto alla Genovese
  • Spar Natur pur Bio-Pesto alla genovese
  • Spar Pesto alla Genovese

Folgende Infos und Bewertungen finden Sie in unserer Testtabelle: SCHADSTOFFE (Pestizidrückstände, Mineralölrückstände), ZUTATEN UND ZUSAMMENSETZUNG (Anteil Basilikum in %, Aromen, Zusatzstoffe), VERKOSTUNG, KENNZEICHNUNG, ...

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


Test: 13 Basilikum-Pestos

Soll es mit dem Kochen schnell gehen, sind Fertigpestos aus dem Supermarkt eine beliebte Wahl, etwa Produkte auf Basilikum-Basis, oft als Pesto alla Genovese ange­boten.

Wir haben insgesamt 13 Basilikum-Pestos untersucht, darunter fünf Bio-Produkte, zwei davon als vegan ausgezeichnet. Das Ergebnis lässt, insbesondere was Schadstoffe und Zutaten angeht, Luft nach oben. Nimmt man diese beiden Testparameter als Hauptkriterien, bleiben wenige Produkte übrig, bei denen wir gern zugreifen würden.

Schadstoffe und Zutaten

Nur unser Testsieger und zwei weitere Produkte schafften diesbezüglich eine sehr gute Bewertung. Ein Pesto hätte sogar Testsiegerqualität gehabt (Details zu Produkt Nr 5 siehe Testtabelle), wenn nicht bei der Kennzeichnung geschlampt worden wäre. Die Nährwerte waren bei diesem Produkt nicht wie vorgeschrieben in tabellarischer Form angegeben.

Pestizide: die langfristige Perspektive

Vorweg: Kein einziges der getesteten Produkte weist so hohe Pestizidrückstände auf, dass der Verzehr mit einer akuten bzw. chronischen Gesundheitsgefahr verbunden wäre. Pestizide sind jedoch für die Umwelt wie auch für die menschliche Gesundheit problematisch.

So reichern sich bestimmte Chemikalien in der Umwelt an, schädigen Gewässer und Böden und töten nicht nur Schädlinge, die die Nutzpflanzen befallen, sondern auch Nutzinsekten, Vögel, Fische oder Regenwürmer. Was die menschliche Gesundheit ­anbelangt, zeigt sich die Schädlichkeit der eingesetzten Chemikalien oft erst nach ­Jahrzehnten.

Cocktaileffekt

Langfristig können bestimmte Substanzen Krebs auslösen, die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen oder das ­Erbgut verändern. Deshalb sehen wir auch niedrige Pestizidgehalte kritisch. Verschärft wird diese Problematik dadurch, dass wir in den betroffenen Produkten gleich mehrere Pestizide nachweisen konnten.

So kann es zu einem problematischen Cocktaileffekt kommen. Die Chemikalien können sich nämlich gegen­seitig beeinflussen und in ihren ­Wirkungen verstärken oder abschwächen. Wer sichergehen möchte, sollte deshalb vorzugsweise zu Bio-Produkten greifen. In diesen konnten wir im Test keine Pestizide nachweisen.

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