KONSUMENT.AT - Druckernull

Drucker

Volltanken, bitte!

KONSUMENT 9/2019 veröffentlicht: 29.08.2019
KONSUMENT-Tests  sind kostenpflichtig. Sie als Geizhals-Nutzer erhalten kostenlos das Testurteil für das von Ihnen ausgewählte Produkt. – Wenn Sie die vollständigen Ergebnisse aller Produkte im Test sehen wollen, brauchen Sie ein Abo  oder eine Tageskarte.

 

  MARKE Brother
  TYPE MFC-J497DW
  TESTURTEIL DURCHSCHNITTLICH

7 Produkte in der Testtabelle: 5 durchschnittlich, 1 weniger zufriedenstellend, 1 gut.
Alle Ergebnisse (kostenpflichtig)

  DRUCKEN 20%   durchschnittlich
  SCANNEN 10%   durchschnittlich
  KOPIEREN 15%   weniger zufriedenstellend
  TINTENKOSTEN 20%   weniger zufriedenstellend
  HANDHABUNG 15%   gut
  VIELSEITIGKEIT 15%   gut
  UMWELTEIGENSCHAFTEN 5%   gut

Getestete Produkte

In der Testtabelle finden Sie Details zu folgenden Produkten:
HP Laserjet Pro M118dw, Brother HL-L2350DW, Ricoh SP 230DNw, HP Laserjet Pro M15w, Canon i-Sensys LBP113w, Canon i-Sensys MF267dw, HP Laserjet Pro MFP M148fdw, Brother MFC-L2710DW, Brother DCP-L2530DW, Ricoh SP 230SFNw, HP Laserjet Pro MFP M28w, Brother DCP-L3510CDW, Canon i-Sensys MF113w, Epson Workforce Pro WF-C5790DWF, Canon Pixma G3501, Epson Ecotank ET-2710, Brother DCP-J1100DW, Epson Expression Premium XP-7100, Canon Pixma TS8250, Epson Workforce WF-2860DWF, HP Envy Photo 7134 All-in-One, Brother MFC-J497DW, Canon Pixma TR4550, HP Deskjet 3760 All-in-One

 

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
5 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Günstiger ist nicht immer günstig
    von ling am 30.08.2019 um 11:03
    Auch wenn die Entwicklung zu begrüßen ist: Übergroße Patronen oder Flaschenbehälter mit Schlauchsystemen sind nicht unbedingt die optimale Lösung. Wie bereits im Artikel erwähnt - bei Vieldruckern kann sich das System rechnen, Leute mit wenig Druckaufkommen werden unter Umständen eine Fehlinvestition geleistet haben. Ich habe mir vor etwa einem Jahr einen Drucker (nur einen Drucker, keine Multifunktionsgerät zum Preis von zwei Druckpatronen) gekauft und sehr lange recherchiert, ob es nicht ein Epson mit der neuartigen Tanktechnologie werden sollte. Nach etlichen Stunden Studium von Kundenrezensionen, Testberichten und Rücksprachen mit Händlern kam ich zur Einsicht, dass genau für meinen Bedarf das aktuelle Patronensystem ausreichen würde.
    Den Epson habe ich nicht wegen des hohen Anschaffungspreises, sondern wegen der (zumindest bei Epson) offenbar hohen Serienstreuung, verbunden mit sehr schlechtem Service nicht gekauft. Kundenbeschwerden zufolge mussten etliche Geräte mehrfach eingeschickt werden (bei einem derart großen Drucker sicherlich kein leichtes Unterfangen), um danach ein neues Gerät zu erhalten, welches allerdings nach relativ kurzer Zeit wieder defekt war. Es gibt zwar auch im Druckerbereich "Montagsgeräte", doch glaubt man nur einem Bruchteil der negativen Kundenmeinungen, so könnte man hier fast von einem "Rohrkrepierer" sprechen.
    Ein Händler sprach es offen aus und meinte: "Wir hatten diese Geräte mit den großen Tanks im Programm, doch leider waren die Reklamationen derart hoch, dass wir defacto nichts dabei verdient haben. So wurden die Produkte wieder aus dem Angebot genommen und sind nur auf Wunsch bestellbar. Große Nachfrage herrscht(e) allerdings nicht."
    Ursprünglich wollte ich mir einen Drucker mit großem Tank anschaffen, doch dann gelangte ich doch zur Überzeugung, dass "normale" Patronen reichen würden. Es ist nur eine Frage der Zeit bis Nachbaupatronen auftauchen, dann reduziert sich der Seitenpreis gewaltig. Obwohl die Hersteller nicht müde werden darauf hinzuweisen, dass Nachbauten die Geräte schädigen können und im Falle der Garantie/Gewährleistung keine Ansprüche mehr vorhanden wären: Die Probleme beginnen entweder sofort nach dem Kauf oder erst nach zwei Jahren. Schelm, der etwas Böses dabei denkt und dem der Begriff "geplante Obsoleszenz" einfällt.
    Seit über zehn Jahren verwende ich ausschließlich Nachbauprodukte und habe mir dadurch schon sicherlich mehrere Drucker erspart. Qualitätsabstriche konnte ich nicht feststellen. Für Normalsterbliche reicht die Qualität und wirklich gute Ausdrucke lässt man sowieso beim Profi herstellen.
    Noch ein Praxistipp für eingetrocknete Farbe bei Druckköpfen: Druckkopf ausbauen, ca 1 cm destilliertes Wasser in einen Ultraschallreiniger einfüllen, Druckkopf einlegen und 5 Minuten reinigen. Wasser wechseln und Vorgang je nach Zustand mehrfach wiederholen, bis vom Druckkopf nur mehr sauberes Wasser abtropft und auch das Wasser klar erscheint. Danach Druckkopf gut trocknen lassen. Nach dem Einbau (und ein paar Intensivreinigungsvorgängen) druckt das Gerät wieder wie neu, insbesondere vollflächige Farbbereich werden wunderschön.
    Getestet an einem 12 Jahre alten Canon Pixma iP5300. Leider werden solche Geräte nicht mehr hergestellt. Aufwand im Vergleich zu einem neuen Druckkopf (zwischen 70 und 100 Euro - falls überhaupt noch erhältlich) nahezu Null.