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Depressionen

Depressionen

Erkennen, behandeln, überwinden

von Wenzel Müller

- Die Krankheit erkennen
- Medikamente und andere Therapien
- Hilfe für betroffene Angehörige


144 Seiten

Veröffentlichung: 25.09.2009

ISBN: 978-3-902273-77-2

Preis: € 14,90

+ Versand • Zahlungsarten: Zahlungsanweisung (Erlagschein), Online-Zahlung
Leseprobe

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Sich Hilfe holen ist der erste Schritt auf dem Weg aus der Depression. Doch auch wenn diese inzwischen als "Volkskrankheit" bezeichnet wird: Die Depression ist immer noch ein Tabuthema und der Schritt zur Hilfe daher zusätzlich erschwert. Unser Ratgeber "Depressionen" klärt deshalb folgende Fragen auf:

  • Wen können Depressionen treffen?
  • Welche Ursachen können diese haben?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Depressionen zu behandeln und welche Rolle können Medikamente dabei spielen?

Verstimmung oder Krankheit

Das Wort Depression hat in die Alltagssprache Einzug gefunden. Es wird oftmals bedenkenlos genutzt, um kurzzeitige Verstimmungen auszudrücken. Doch wann handelt es sich um "normales" Unbehagen oder Trauer und wann wird depressive Verstimmung zur Krankheit? Um eine sichere Diagnose stellen zu können, hat die WHO einen Kriterienkatalog von Symptomen aufgestellt.

Zu den Hauptsymptomen zählen:

  • depressive Verstimmung
  • Verlust von Interesse und Freude
  • erhöhte Ermüdbarkeit

Zahlreiche weitere Symptome lassen unterschiedlichste Kombinationen zu, die nicht unbedingt dem klassischen Bild von Depression entsprechen.  

Vielfältige Ursachen

Genauso vielfältig wie die Symptome können auch die Ursachen für Depressionen sein. Diese sind noch immer nicht eindeutig geklärt. Ungeklärt ist auch, bei welchen Patienten Antidepressiva wirken. Es ist deshalb besonders wichtig, einen passenden Therapieansatz aus der Vielzahl von Möglichkeiten zu finden. Ein Patentrezept gegen Depression gibt es nicht.

Hilfsangebote

An Hilfsangeboten für depressiv Kranke mangelt es nicht. Allerdings sind diese so zahlreich und unterschiedlich, dass die Orientierung schwer fällt. Erste Anlaufstelle kann hier der Hausarzt sein. Er kennt den Patienten gut – oder zumindest sollte es so sein. Doch auch für Familienangehörige und Freunde kann die Depression zur Belastung werden. Deren größte Hilfe ist, dem Kranken stets zu signalisieren, dass man mit ihm durch diese schwere Phase gehen möchte. Klar ist aber: Depressionen gehören in die Hände von Fachleuten.

Ab wann wieder gesund?

Unser Ratgeber widmet sich auch der Frage, wann ein Depressionskanker wieder gesund ist – auch wenn die jeweilige Gesellschaft entscheidet, was überhaupt als Krankheit definiert wird. Abgerundet wird der Ratgeber von einem umfassenden Serviceteil mit Glossar, Literaturhinweisen und hilfreichen Adressen.

Produktbeschreibung

Mag. Wenzel Müller: "Depressionen". Die Krankheit erkennen; Medikamente und andere Therapien; Hilfe für betroffene Angehörige. Hrsg. Verein für Konsumenteninformation. Wien 2009, Paperback, 280 g, 144 Seiten; ISBN 978-3-902273-77-2; € 14,90 (+ Versandkosten)

Versandkosten: Im Inland betragen die Versand- und Portospesen bis 500 g 2,54 Euro, ab 500 g 4,36 Euro.

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INHALT DES BUCHES

09 Von der Melancholie zur Depression
10 Wie das „Niedergedrücktsein“ in der Vergangenheit gesehen wurde
12 Einige Vorbemerkungen zu diesem Buch

17 Die Depression: Leiden an Leib und Seele
18 Kein Lebenswille mehr – der Fall von Herrn M.
22 Die vielen Gesichter der Krankheit
23 Schwierige Diagnosestellung: Wie objektiviert man das Subjektive?
26 Die Depression von anderen Phänomenen unterscheiden
28 Außerpsychische Ursachen ausschließen
30 Unterschiedliche Formen der Depression
36 Schwierige Zuordnung

39 Sisi-Syndrom & Co
40 Wie eine Krankheit erfunden wird
42 Der Trend zur Medikalisierung
46 Wo Bedarf fehlt, müssen Bedürfnisse geweckt werden
49 Wann zum Arzt?

53 Wo liegt die Ursache?
54 Gegen Depressionen ist niemand gefeit
56 Wer neigt zu Depressionen?
58 Ein neues „Volksleiden“?
60 Keine Gewissheit, viele Vermutungen
60 Liegt es an falscher Ernahrung
61 Depression – die Krankheit unserer Zeit?
62 Macht uns die Arbeit krank?
63 Erklärungsversuche der Psychologie
66 Psychisches Leid – eine Stoffwechselstörung im Gehirn?
69 Sind die Hormone schuld?
69 Die chronobiologische Erklärung
70 Liegt es an den Genen?
72 Multifaktorielles Geschehen

75 Orientierung auf dem Therapiemarkt
76 Erste Anlaufstelle: der Hausarzt
79 Die Qual der Wahl
80 Heute anders als fruher
81 Medikamentöse Behandlung
83 Wirkprinzip der Antidepressiva
85 Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen
89 Lebenslange medikamentose Einstellung
89 Hilft gegen Traurigkeit keine Pille?
90 Placebo – ein Wirkstoff, der keiner ist und doch wirkt

93 Phytopharmaka: eine wirkliche Alternative?
94 Psychotherapie: die systematische Anwendung psychologischer Methoden
95 Psychotherapie oder Pharmakotherapie?
96 Die Wahl zwischen 22 Methoden
101 Das Arzt-Patienten-Verhaltnis: der Schlussel zum Erfolg?
103 Wach- und Lichttherapie
104 Bewegung: aktiv gegen Depression
106 Letzter Ausweg: Elektrokrampftherapie

109 Leben mit der Depression
110 Vom richtigen Umgang mit Depressiven
113 Achtung, Suizidrisiko!
115 Wann ist ein Depressionskranker wieder gesund?
118 Die Krankheit als Chance

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