Avocados

Fette Früchtchen

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Avocados statt Oliven
Alle Avocados enthalten einen relativ großen Kern. Aus ihm lassen sich neue Pflanzen ziehen. Dazu kommen die Samen vorzugsweise frostunempfindlicher Sorten in kleine, mit Erde gefüllte Plastiksäcke. Nach einem Jahr, wenn die Stängel einen Durchmesser von 10 bis 12 Millimetern erreicht haben, pfropft man die Zweige besonders ertragreicher Bäume auf. Da das Geschäft seit einigen Jahren so richtig boomt, ersetzen in Spanien Avocado-Plantagen zunehmend alte Oliven- und Mandelhaine.

Bewässerung

Weil ein ausgewachsener Baum an heißen Tagen mindestens 200 Liter Wasser benötigt, geht ohne künstliche Bewässerung gar nichts. Die relativ großen Avocadobäume bilden bis zu tausend Blüten, die jedoch großteils abfallen. Jedes zweite Jahr können sich die Landwirte freuen, denn dann liefern die Bäume wenige, dafür aber große Avocados. In den Jahren dazwischen dafür eine Menge relativ kleiner und damit kommerziell nicht sonderlich attraktiver Früchte.

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