KONSUMENT.AT - Baby-Gläschenkost mit Fleisch - Tipps fürs erste Löffelchen

Baby-Gläschenkost mit Fleisch

Kraftfutter für die Kleinen

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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Essen will gelernt sein – für beide Seiten.

  • Mit Geduld. Verzweifeln Sie nicht, wenn das Baby mit der neuen Nahrung noch herumspielt oder sie ausspuckt. Lassen Sie ihm Zeit. Und verwechseln Sie Anfangsschwierigkeiten nicht mit der Ablehnung eines bestimmten Lebensmittels. Es muss keineswegs bedeuten, dass Baby Karotten nicht mag.
  • Für Baby tabu. Nicht im ersten Lebensjahr verabreicht werden sollten Lebensmittel, die sich als aggressive Allergieauslöser erwiesen haben (Milch von Kuh, Schaf, Ziege oder anderen Tieren; deren Milchprodukte wie Jogurt, Butter, Käse, Obers etc.; Eier, Fisch, Zitrusfrüchte, Nüsse, Weizen oder Soja). Oder stark gesalzene oder gewürzte Lebensmittel (Wurst etc.). Das würde Babys Nieren zu sehr belasten. Den Brei nicht salzen oder würzen. Honig sollte aus einem anderen Grund nicht auf den Speiseplan: Er kann eine sehr gefährliche Erkrankung (Säuglingsbotulismus) übertragen.
  • In kleinen Portionen. Immer nur die benötigte Menge aus dem Glas entnehmen. Der Rest sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, wo er noch einen Tag haltbar ist. Den Brei nicht zweimal aufwärmen.
  • Selber kochen oder fertig kaufen. Die Babykost in Gläschen ist wenig belastet und wird kontrolliert. Gemüse oder Fleisch aus dem Handel kann da oftmals nicht mithalten.