Balkongemüse

Vitamine vor dem Fenster

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Konsument 4/2004 veröffentlicht: 17.03.2004

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Gärten kosten Geld

Seien Sie sich vorweg im Klaren: Die Schaffung eines – selbst kleinen – Grünraumes ist keine billige Angelegenheit. Zu den Kosten für die Pflanzen schlagen sich jene für Blumenerde und Pflanzgefäße. Optimal wären möglichst große Kübel oder Tröge. Überlegenswert ist auch die Anschaffung einer automatischen Bewässerung (siehe dazu: Bildergalerie - „Bewässern, aber wie?“). Es braucht außerdem viel Liebe und Mühe, bis ein Erfolg zu sehen ist. Garantiert werden kann der aber nicht:

Leicht kommt es zum Befall mit Schädlingen, gerade im Stadtgebiet, wo die natürlichen Feinde fehlen. Wenn das passiert, sollten Sie nach dem Motto vorgehen: lieber wegwerfen, als mit Gift bespritzen. Das Problem ist schwer in den Griff zu bekommen, weil Balkonpflanzen anfälliger sind als jene im Garten (siehe dazu: "Was tun gegen unliebsame Gäste?“).

Vom Gärtner beraten lassen

Ein sonniger und windgeschützter Balkon eignet sich gut für die Zucht wärmeliebender Fruchtgemüse wie Tomate, Paprika, Zucchini, Melanzani oder auch Gurke. Besser als die Stangen- ist die Strauchtomate. Fragen Sie nach veredelten Paradeisern, denn die tragen reicher. Bevorzugen Sie nach Möglichkeit überhaupt Buschformen oder Sorten mit kleineren Früchten. Es gibt auch eigene Züchtungen für den Einsatz im Blumenkistchen. Erfreulicher Nebeneffekt: Bei diesen können Sie früher ernten. Ab Anfang bis Mitte Mai werden solche Züchtungen mit ersten Fruchtansätzen angeboten.

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