KONSUMENT.AT - Brot und Gebäck - Auch Bäckereien backen auf

Brot und Gebäck

Semmeln auf Knopfdruck

Seite 3 von 5

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2011 veröffentlicht: 20.01.2011, aktualisiert: 26.05.2011

Inhalt

Auch Bäckereien backen auf

Brotbackautomat Das Auf- und Fertigbacken von Teiglingen aller Art ist übrigens nicht auf Supermärkte beschränkt. Selbst in den Filialen der Bäckereiketten kommen Halb- und (Fast-)Fertigprodukte zum Einsatz. Nur kleine Bäcker mit wenigen Geschäften arbeiten noch ohne Aufbackstationen. Wir haben die Backstube eines solchen Betriebes besucht (siehe: "Was soll ich mit einem Backautomaten?").

Und natürlich geht auch in der Gastronomie längst nichts mehr ohne. Hier ist der Welser Großbäcker Resch & Frisch dick im Geschäft. Seine Lastwagenflotte bedient Wirte in ganz Österreich und den angrenzenden Nachbarstaaten.

Automaten für Jedermann

Unter dem Motto: "Back’s Zuhause" werden aber auch Privatkunden mit Tiefkühlware zum Aufbacken beliefert. Erfunden wurden die flächendeckend verbreiteten Backautomaten übrigens schon in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts. Damals noch schamhaft im Hinterzimmer versteckt, haben sie sich zu einem gern vorgezeigten Umsatzbringer gemausert.

Mischung aus Gärschrank und Backofen

Technische Weiterentwicklungen sorgen inzwischen für bessere Qualität der auf- oder fertig gebackenen Produkte. Aber selbst wenn Backstationen heute eine ausgeklügelte Mischung aus Gärschrank und Backofen sind: Für tadelloses Gebäck braucht es nach wie vor mehr als nur Teiglinge einschlichten, aufs Knöpfchen drücken und warten, bis es piepst. Die Wiener Brotfabrik Anker zum Beispiel stellt bei sich die in den Geschäften verwendeten Backautomaten ihrer Großkunden auf. Und entwickelt Teige, die auf das jeweils eingesetzte System abgestimmt sind.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
2 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Gute Idee der Artikel!
    von escargot am 21.02.2011 um 22:45
    Vorweg: Ich habe die auFgebackenen Dinger, die sich Semmeln nennen auch komplett satt! Aber so einfach wie Sie es schildern ist es halt leider nicht: Gehen wir wieder in die Bäckerei statt in den Supermarkt um uns unser Gebäck dort zu kaufen, das stärkt die regional Wirtschaft und ist sicher ein Beitrag gegen die Globalisierung ... ja, wenn s so einfach wäre ... Tatsache ist aber, dass es z.B. im 16.Bez. KEINE einzige Bäckerei mehr gibt, die auSgebackene statt auFgebackener Semmeln anbietet!!! Ströck, Anker, Der Mann u.a. Großunternehmen dominieren die Bäckerlandschaft, keine Spur vom Bäck ums Eck, der noch selbst bäckt! Wo also soll ich hier meine auSgebackenen Semmeln hernehmen???
  • Keine Werbung
    von REDAKTION am 14.02.2011 um 14:20

    Wir testen nicht nur Produkte, sondern gehen auch regelmäßig in heimische Betriebe, um uns vor Ort zu informieren. Daraus entstehen gelegentlich Reportagen, wie jene über Johannes Bachhalm aus Kirchdorf an der Krems, der für den Papst eine Weihrauch-Schokolade erfunden hat (Konsument 7/2009). Oder über "Teekanne", den größten heimischen Abfüller von Kräuter- und Früchtetess im Beutel (Konsument 12/2010). Für unseren Beitrag über Brot und Gebäck gingen wir in die Backstube von Josef Schrott, Innungsmeister der österreichischen Bäcker, um an einem konkreten Beispiel zu zeigen, dass es abseits der Aufbacköfen im Supermarkt auch noch eine Backtradition ohne industrielle Fertigprodukte gibt. Wenn in diesem Text für etwas Werbung gemacht wird, dann für österreichisches Handwerk.

    Ihr Konsument-Team

  • Brot und Gebäck - Schrottwerbung
    von 1122 am 13.02.2011 um 11:52
    Die als "Reportage" bezeichnete halbseitige Werbeeinschaltung für die Bäckerei Schrott verstößt gegen die statutengemäße Werbefreiheit von "Konsument" und erschüttert das Vertrauen in die Objektivität und Unparteilichkeit der Zeitschrift. Grotesk wird es, wenn "Konsument", der immer vor zu viel Zucker und Salz in den Lebensmitteln warnt, im letzten Satz hervorhebt, dass die Brezeln von Schrott, ob "süß oder salzig" "bei Kindern ein Hit" sind. So wie zahlreiche andere Sätze in dieser "Reportage" ein reiner Werbeslogan! Wie konnte ein derartiger Artikel, der nur Selbstdarstellung ist und kein sachlicher, mit konkreten Mitbewerbern vergleichender Test, in die Zeitschrift gelangen? Es gibt noch viele andere Bäckereien, die ebenfalls nicht aufbacken und ebenfalls keine Fertigmischungen verwenden.