KONSUMENT.AT - Brot und Gebäck - Leserreaktionen

Brot und Gebäck

Semmeln auf Knopfdruck

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 20.01.2011, aktualisiert: 26.05.2011

Inhalt

Leserreaktionen

Schleichwerbung?

Wie konnte ein derartiger Artikel, der nur Selbstdarstellung ist und kein sachlicher, mit konkreten Mitbewerbern vergleichender Test, in die Zeitschrift gelangen? Es gibt noch viele andere Bäckereien, die ebenfalls nicht aufbacken und ebenfalls keine Fertigmischungen verwenden.

Ich bin kein Bäcker, bin mit keinem befreundet und habe auch nichts gegen die Bäckerei Schrott, bei der ich sogar regelmäßig einkaufe, aber ich finde es äußerst befremdlich und inakzeptabel, eine derart unverhohlene Werbeeinschaltung im „Konsument“ zu finden.

Peter Podiwinsky
Wien
(aus KONSUMENT 6/2011)

Wir testen nicht nur Produkte, sondern gehen auch regelmäßig in heimische Betriebe, um uns vor Ort zu informieren. Für unseren Beitrag über Brot und Gebäck gingen wir in die Backstube von Josef Schrott, Innungsmeister der österreichischen Bäcker, um an einem konkreten Beispiel zu zeigen, dass es abseits der Aufbacköfen im Supermarkt auch noch eine Backtradition ohne industrielle Fertigprodukte gibt.

Aus vielen Reaktionen wissen wir, dass unsere Leserinnen und Leser sehr an der Herkunft von Lebensmitteln interessiert sind und großen Wert auf heimische Produkte legen.

Die Redaktion

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
2 Stimmen

Kommentare

  • Gute Idee der Artikel!
    von escargot am 21.02.2011 um 22:45
    Vorweg: Ich habe die auFgebackenen Dinger, die sich Semmeln nennen auch komplett satt! Aber so einfach wie Sie es schildern ist es halt leider nicht: Gehen wir wieder in die Bäckerei statt in den Supermarkt um uns unser Gebäck dort zu kaufen, das stärkt die regional Wirtschaft und ist sicher ein Beitrag gegen die Globalisierung ... ja, wenn s so einfach wäre ... Tatsache ist aber, dass es z.B. im 16.Bez. KEINE einzige Bäckerei mehr gibt, die auSgebackene statt auFgebackener Semmeln anbietet!!! Ströck, Anker, Der Mann u.a. Großunternehmen dominieren die Bäckerlandschaft, keine Spur vom Bäck ums Eck, der noch selbst bäckt! Wo also soll ich hier meine auSgebackenen Semmeln hernehmen???
  • Keine Werbung
    von REDAKTION am 14.02.2011 um 14:20

    Wir testen nicht nur Produkte, sondern gehen auch regelmäßig in heimische Betriebe, um uns vor Ort zu informieren. Daraus entstehen gelegentlich Reportagen, wie jene über Johannes Bachhalm aus Kirchdorf an der Krems, der für den Papst eine Weihrauch-Schokolade erfunden hat (Konsument 7/2009). Oder über "Teekanne", den größten heimischen Abfüller von Kräuter- und Früchtetess im Beutel (Konsument 12/2010). Für unseren Beitrag über Brot und Gebäck gingen wir in die Backstube von Josef Schrott, Innungsmeister der österreichischen Bäcker, um an einem konkreten Beispiel zu zeigen, dass es abseits der Aufbacköfen im Supermarkt auch noch eine Backtradition ohne industrielle Fertigprodukte gibt. Wenn in diesem Text für etwas Werbung gemacht wird, dann für österreichisches Handwerk.

    Ihr Konsument-Team

  • Brot und Gebäck - Schrottwerbung
    von 1122 am 13.02.2011 um 11:52
    Die als "Reportage" bezeichnete halbseitige Werbeeinschaltung für die Bäckerei Schrott verstößt gegen die statutengemäße Werbefreiheit von "Konsument" und erschüttert das Vertrauen in die Objektivität und Unparteilichkeit der Zeitschrift. Grotesk wird es, wenn "Konsument", der immer vor zu viel Zucker und Salz in den Lebensmitteln warnt, im letzten Satz hervorhebt, dass die Brezeln von Schrott, ob "süß oder salzig" "bei Kindern ein Hit" sind. So wie zahlreiche andere Sätze in dieser "Reportage" ein reiner Werbeslogan! Wie konnte ein derartiger Artikel, der nur Selbstdarstellung ist und kein sachlicher, mit konkreten Mitbewerbern vergleichender Test, in die Zeitschrift gelangen? Es gibt noch viele andere Bäckereien, die ebenfalls nicht aufbacken und ebenfalls keine Fertigmischungen verwenden.