Champagner, Sekt, Frizzante und Co

Korken knallen ...

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Konsument 1/2004 veröffentlicht: 15.12.2003

Inhalt

Was steht auf dem Etikett?

  • Verkehrsbezeichnung (Schaumwein, Sekt…)
  • Nennvolumen
  • Geschmacksangabe (siehe Tabelle)
  • Alkoholgehalt in Volumprozent
  • Hersteller oder Verkäufer (Name, Gemeinde/Staat)
  • Herstellungsverfahren : „Flaschengärung“ deutet meistens auf das Transvasierverfahren hin. Sekt, der nach der traditionellen Flaschengärung erzeugt wird, trägt auf dem Etikett Bezeichnungen wie: „Traditionelle Flaschengärung“, „Flaschengärung nach dem traditionellen Verfahren“ oder „Traditionelles klassisches Verfahren“. Fehlt jeder Hinweis auf die Herstellung, ist eine Gärung im Großraumtank anzunehmen.
  • Rebsorte: Ist eine angegeben, muss der Sekt zu mindestens 85 Prozent aus dieser Rebsorte hergestellt sein, sind zwei oder drei genannt, müssen alle Trauben aus diesen Rebsorten stammen (Ausnahme: Füll- und Versanddosage).
  • Jahrgang: Die verwendeten Weine müssen zu 85 Prozent aus dem genannten Jahr stammen. Im nächsten Jahr kann dieselbe Marke ganz anders schmecken!
  • Herkunftsangabe: Trägt die Flasche den Zusatz b. A. oder DOC oder DO, muss der Wein in der genannten Region angebaut und verarbeitet worden sein.
  • Diabetikersekt: Die Versanddosage enthält anstelle von Zucker einen Zuckeraustauschstoff.

Geschmacksrichtung   Zucker pro Liter
naturherb, brut nature   weniger als 3 g
extra herb, extra brut   0 bis 6 g 
herb, brut   unter 15 g 
extra trocken, extra dry, extra seco, extra secco   12 bis 20 g 
trocken, dry, sec, secco asciutto   17 bis 35 g 
halbtrocken, medium dry, demi-sec, meio seco, abboccato   33 bis 50 g 

mild, sweet, doux, dolce  

mehr als 50 g

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo