Chilischoten: Scharfe Kerne?

Steckt die Schärfe von Chilischoten in den Kernen?

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veröffentlicht: 20.09.2018

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Chilis gehören zu den schärfsten Lebensmitteln überhaupt. Verantwortlich dafür ist eine Gruppe von Stoffen im Fruchtfleisch, deren bekanntester das Capsaicin ist. Besonders viel davon steckt in der sogenannten Plazenta. Darunter versteht man jene Stelle, an der die Kerne sitzen, die selbst gar kein Capsaicin enthalten.

Der Wirkstoff reizt die Nervenzellen in der Mundschleimhaut, die auch aktiviert werden, wenn man sich den Mund verbrennt. Das erklärt das brennende Gefühl bei scharfem Essen.

Fett reduziert die Schärfe

Der Körper reagiert mit erhöhter Durchblutung, man schwitzt und es kann zu einer Ausschüttung des Glückshormons Endorphin kommen. Wer die Schärfe mit Wasser mildern will, hat Pech. Wasser hilft nicht gegen die brennende Chilischärfe, weil Capsaicin nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich ist. Daher wirkt es nicht so scharf, wenn es mit fetthaltigen Speisen aufgenommen wird. Auch Stärke und Zucker mildern die Schärfe.

Achtung: Kinder reagieren besonders empfindlich auf scharfe Chiliprodukte!

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