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Confetti-Produkte von Billa

„Besser als nichts“

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Konsument 2/1999 veröffentlicht: 01.02.1999

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Die meisten sind zum Naschen

So weit, so gut. Etwas verwunderlich ist aber, daß eine Ernährungsberaterin bemüht wird, die Confetti-Produkten hohe Qualität bescheinigt und sie für einen gesunden Speiseplan empfiehlt. Zur Klarstellung: Es handelt sich um ganz gewöhnliche Produkte, die es in jedem Supermarkt in vergleichbarer Zusammensetzung zu kaufen gibt. Für Billa sind es dennoch „hochwertige Produkte von ausgewählten, vorwiegend österreichischen Lieferanten“. Als besonders empfehlenswert im Sinne des Ernährungskreises (besser der Ernährungspyramide) gelten Kohlenhydrate mit hohem Ballaststoffanteil. Unter den 36 Confetti-Nahrungsmitteln könnte man bestenfalls das Toastbrot dazu rechnen. Dagegen häufen sich die Angebote in den hinteren Gruppen der Ernährungsrangfolge: Panierte Formfischteile, Pommes frites, dazu die große Gruppe der Naschereien, wie Schokofüße, Spiegeleier, Gummibonbons, Chips, Cracker oder ähnliches. Zum Großteil handelt es sich um stärker bearbeitete Produkte, bei denen der Anteil an Zusatzstoffen relativ hoch ist: unter anderem Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Gelatine, Schwefeldioxid. Einige Produkte enthalten gar die allergieverdächtigen Azo-Farbstoffe, zum Beispiel Cochenillerot A in Schokofüßen und Spiegeleiern, sowie in der Blutorangen Limo. Billa dazu: „Wir drängen unsere Lieferanten, daß der Farbstoff wegkommt. Aber die Dinge brauchen Zeit.“

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