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Diäten: Nudeln und Erdäpfel

Schlank wie Spaghetti?

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Konsument 12/2003 veröffentlicht: 12.11.2003

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Große Schwächen

Der Haken daran ist, dass die Bücher aber weder als Kochbücher angepriesen noch als Werbebroschüre verschenkt, sondern um immerhin 9,90 Euro als Hilfe zum Abnehmen verkauft werden. Doch gerade in diesem Bereich zeigen die Bücher große Schwächen.

Misstrauisch machen sollten eigentlich bereits die Titel: „Nudeln machen schlank“ beziehungsweise „Kartoffeln machen schlank“. Nahrungsmittel, egal ob Nudeln, Erdäpfel oder Schokolade, machen höchstens dann schlank, wenn man sie zu Fuß nach Hause und vielleicht auch noch ohne Aufzug in den dritten Stock trägt.

1000 kcal pro Tag sind problematisch

Das ebenfalls auf der Titelseite angegebene Ziel, zwei bis drei Kilogramm pro Woche abzunehmen, soll durch die Reduktion der Energiezufuhr auf 1000 kcal pro Tag erreicht werden. Aus Sicht der Ernährungswissenschaft sind jedoch sowohl Ziel als auch Methode fraglich: Wer zu schnell abnimmt, läuft Gefahr, die rasch verlorenen Kilos bei Beendigung des Diätprogramms besonders rasch wieder zuzunehmen – auch wenn die Kalorienzufuhr insgesamt gegenüber der Zeit vor der Diät verringert wird.

Um nachhaltig abzunehmen, sollte ein Gewichtsverlust von einem halben bis maximal einem Kilo pro Woche angestrebt und eine Energiezufuhr von 1200 kcal nicht unterschritten werden. Dank der praktischen Gliederung der Rezepte, sowohl nach Mahlzeiten (Frühstück, Hauptmahlzeit, Snack etc.) als auch nach Kalorien, besteht allerdings die Möglichkeit, die empfohlenen Menüpläne leicht und ohne langwieriges Herumrechnen zu erweitern beziehungsweise individuell zusammenzustellen.

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