Durstlöscher Wasser

Am besten aus der Leitung

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KONSUMENT 6/2018 veröffentlicht: 26.05.2018

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Leitungswasser ist nach wie vor der Durstlöscher, der die Umwelt am meisten schont. Es erspart die Schlepperei von abgefülltem Wasser nach Hause und ist kostengünstig.

Österreichs Mineralwasser-Marktführer Vöslauer lobte sich unlängst in einer Aussendungaufgrund des hohen Recycling-Anteils in seinen PET-Flaschen. Ein Umstand, der natürlich grundsätzlich positiv ist. Allerdings verschwinden Mehrweg-PET-Flaschen zunehmend vom heimischen Mineralwassermarkt. Und nur diese Plastik-Variante hat, ob ihres geringen Gewichts (Energieverbrauch beim Transport!), eine bessere Ökobilanz als Glasflaschen.

Schwermetall-Anteil sinkt weiter

Die weitaus häufiger feilgebotene Variante sind Einweg-PET-Flaschen, deren Ökobilanz nicht gerade überragend ist. Allen Mineralwasser-Varianten überlegen ist ohnedies das Leitungswasser – in Österreich reichlich und in guter Qualität vorhanden. Letzeres wurde vor Kurzem von der AQA GmbH bestätigt. Natürlich geht es noch besser, aber laut der Laboranalyse-Firma sind die Belastungen durch Schwermetalle (Blei, Nickel, Kupfer) und Nitrat österreichweit in den vergangenen Jahren weiter gesunken.

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