KONSUMENT.AT - Eier: Basics rund ums Osterei - Frische und Lagerung

Eier: Basics rund ums Osterei

Frohe Ostern!

Seite 2 von 2

veröffentlicht: 06.04.2009, aktualisiert: 27.03.2017

Inhalt

Vitamine und Mineralstoffe

Das Ei enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Neben Eiweiß bietet es lebensnotwendige Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente. Hinzu kommen Folsäure, Biotin, Eisen und Zink sowie die Vitamine A, D, E und K. Ernährungsgesellschaften empfehlen, nicht mehr als zwei bis drei Eier pro Woche zu essen. Wer aber zu Ostern ausnahmsweise ein paar Eier mehr als sonst isst, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.

Frische-Hinweise

Eier sind gekühlt 28 Tage ab dem Legedatum haltbar. Im Geschäft dürfen sie nur bis zur dritten Woche nach dem Legen verkauft werden. Die Frische ist mittels Schüttel- oder Wassertest feststellbar. Lässt sich beim Schütteln ein Schwappen hören, ist die Luftkammer größer und das Eiweiß wässrig. Der Dotter purzelt im Ei herum. Ein Zeichen, dass das Ei nicht mehr ganz frisch ist. Eine andere Frischetest-Variante: In einem Glas mit Salzwasser sinken frische Eier sofort zu Boden. Ein altes oder verdorbenes Ei mit besagter größerer Luftkammer schwimmt oben auf. Je frischer ein Ei ist, desto kleiner die Luftkammer.

Kühl lagern

Es gibt keine Vorschrift, dass Eier im Supermarkt im Kühlregal gelagert werden müssen. Zur Vorbeugung gegen Salmonellen ist eine Kühlung jedoch sinnvoll. Zu Hause empfiehlt es sich, Eier vor Licht geschützt, kühl und mit der stumpfen Seite nach oben im Kühlschrank aufzubewahren. Wichtig ist auch, dass Eier nicht nass werden. Das bedeutet, das Ei darf vor der Lagerung niemals gewaschen werden. Das beeinträchtigt die natürliche Schutzfunktion der Schale.

Für das Kochen von Ostereiern gilt: Die Eier nach einer Kochzeit von ca. zehn Minuten nicht abschrecken. Dabei können Wasser und mögliche Keime durch die Schale ins Ei-Innere eindringen. Das verkürzt die Haltbarkeit auf wenige Tage. 

Wenn der Osterhase ans Werk geht

Wer selbst kleine Ostermalwerke gestalten möchte, verwendet entweder die im Handel erhältlichen Lebensmittelfarben oder bearbeitet die Eier mit natürlichen Mitteln. Natur-Farben lassen sich zB mit Zwiebelschalen, Petersilie, Himbeer- oder Heidelbeersaft und Grüntee erzielen.