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Euro-Preise

Supermärkte haben abgerundet

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Konsument 7/2002 veröffentlicht: 06.08.2002

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Preiskontrollen

Auch die Preiskontrollen dürften abschreckend gewirkt haben. Mit dem Euro-Preisforum hat der VKI einen wichtigen Beitrag dazu geleistet: Konsumenten konnten auf der Website von „Konsument“ ihre Beschwerden deponieren, die betroffenen Firmen konnten dazu Stellung nehmen. Einmal mehr zeigte sich, dass selbst die bloße Ankündigung einer Veröffentlichung wirksamer ist als ein gesetzliches Verbot Euro-bedingter Preiserhöhungen. Es war von vornherein klar, dass einem solchen Verbot allenfalls ein vorbeugender Effekt zukommt, da eine Übertretung praktisch nicht nachgewiesen werden kann.

Neue Schwellenwerte

Die zu Jahresbeginn noch weitgehend unrunden Euro-Preise wurden mittlerweile in typische Schwellenwerte umgewandelt. Wenig überraschend lautet der häufigste Preis in der jüngsten VKI-Erhebung 0,99 Euro. Insgesamt enden fast 55 Prozent aller erhobenen Preise auf 9 Cent, 27 Prozent auf 5 Cent. Das deutet auf eine künftige Zweiteilung in der Preisfestsetzung des Handels hin. In der Schilling-Ära hatte bis zuletzt der 9er-Preis dominiert: In der vorjährigen Erhebung endeten fast 94 Prozent der Preise auf 90 Groschen, lediglich 3,7 Prozent auf 50 Groschen.